Tropic Thunder

Komödie | USA/Deutschland 2008 | 107 (BD auch 121) Minuten

Regie: Ben Stiller

Bei Dreharbeiten zu einer Vietnam-Veteranen-Autobiografie beschließt ein überforderter Regisseur, seine exzentrischen Hauptdarsteller im Dschungel auszusetzen, damit sein Film an Authentizität gewinnt. Als es die Filmcrew mit schwerbewaffneten Drogendealern zu tun bekommt, geht dieser Wunsch anders als erwartet in Erfüllung. Überdrehte Farce auf das Filmgeschäft als Bombardement aus Gags am Rand des guten Geschmacks und politischen Unkorrektheiten. Das Ergebnis ist ein grober Unfug mit billigen Späßen, dem man allenfalls Unterhaltungswert abgewinnen kann, wenn man bereit ist, sich davon überrumpeln zu lassen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TROPIC THUNDER
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Ben Stiller
Buch
Ben Stiller · Justin Theroux · Etan Cohen
Kamera
John Toll
Musik
Theodore Shapiro
Schnitt
Greg Hayden
Darsteller
Ben Stiller (Speedman) · Jack Black (Jeff "Fats" Portnoy) · Robert Downey jr. (Kirk Lazarus) · Brandon T. Jackson (Alpa Chino) · Jay Baruchel (Kevin Sandusky)
Länge
107 (BD auch 121) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar der Darsteller Ben Stiller, Jack Black und Robert Downey jr. Die BD enthält eine um 14 Minuten verlängerte Version des Films. Neben dem Audiokommentar bietet die BD zudem ein ausführliches "Making of" (30 Min.) sowie ein Feature mit sechs so im Film nicht verwendeten Szenen (20 Min.), eingeschlossen ein alternatives Filmende. Nur die BD ist mit dem "Silberling" 2009 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, DTrueHD engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Wohl noch nie in der Geschichte Hollywoods hat ein amtierender Studioboss eine Filmrolle gespielt, die sich über den eigenen Berufsstand lustig macht. Eben das tut Tom Cruise, der nebenberuflich zurzeit die United Artists leitet, nun mit Vergnügen, indem er in „Tropic Thunder“ mit Plastikglatze, aufgeklebtem Körperhaar und Fettpolstern aus Schaumstoff einen Hollywood-Mogul spielt, dem nicht nur ständig Schimpfworte über die Lippen kommen, sondern der außerdem bereit ist, einen entführten Schauspieler eiskalt über die Klinge springen zu lassen. Während diese Farce das Filmgeschäft regelrecht durch den Kakao zieht, machen die anderen Beteiligten ihre Witze nicht im gleichen Maße auf eigene Kosten. Die herrlichen fiktiven Filmtrailer, mit denen „Tropic Thunder“ beginnt und mit den

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