1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde

Komödie | Deutschland 2008 | 115 Minuten

Regie: Til Schweiger

Parodie um einen verarmten Ritter, der ebenso innig wie aussichtslos eine Königstochter liebt und erst eine Chance erhält, als die Prinzessin entführt wird. Gemeinsam mit einem schlitzohrigen Helfer macht sich der Recke auf die Suche nach der geraubten Geliebten - und trifft auf die geballte deutsche Film- und Fernsehprominenz. Der Versuch, das Rittergenre mit anachronistischen Anleihen aus der Gegenwart aufzumischen, entpuppt sich trotz des Star-Aufgebots als langweiliger Ritt auf der Erfolgswelle parodistischer Kino- und Fernsehformate. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Til Schweiger
Buch
Oliver Ziegenbalg · Oliver Philipp
Kamera
Christof Wahl
Musik
Martin Todsharow · Dirk Reichardt · Stefan Hansen
Schnitt
Charles Ladmiral · Olivia Retzer
Darsteller
Til Schweiger (Ritter Lanze) · Julia Dietze (Prinzessin Herzelinde) · Rick Kavanian (Ritter Erdal) · Thomas Gottschalk (König Gunther) · Johannes Heesters (Wissenschaftler)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar der Darsteller Til Schweiger und Rick Kavanian sowie ein Feature mit fünf kommentierten, im Film nicht verwendeten Szenen (25 Min.). Die nur marginal umfangreichere Special Edition und die BD enthalten zusätzlich noch zwei geschnittene Szenen mehr sowie ein Feature mit sechs digitalen Storyboards (9 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, DTrueHD dt.)
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Diskussion
Seinen ersten Auftritt absolviert Ritter Lanze in der Manier eines kleinen Boxers, der ganz nach oben will und auf den Namen Rocky Balboa hört. Im Gegenlicht schnürt er seine Muskeln zum Paket, hetzt einer gackernden Henne hinterher und läutet damit die Eröffnungsrunde im Parodienstadl ein. Dass Lanze gleich darauf nicht die Fäuste schwingt, sondern in Schwert und Rüstung in die mittelalterliche Arena steigt, ändert nicht viel am ersten Eindruck: Hier wird mit großem Aufwand um einen Sieg gerungen, den ein bisschen Inspiration ganz leicht davongetragen hätte. Til Schweiger, der Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller von „1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, ist seit Jahren der einzige deutsche Filmstar, der diesen allzu oft strapazierten Ehrentitel zu Recht trägt und verlässlich Geld einspielt. Vermutlich weiß Schweiger

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