Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (2008, Brevig)

Science-Fiction | USA 2008 | 92 Minuten

Regie: Eric Brevig

Ein zerstreuter Geologe, sein 13-jähriger Neffe sowie die attraktive Tochter eines Forschers folgen in Island mysteriösen Spuren in einem Band von Jules Vernes Roman "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde". Sie geraten in eine Höhle, aus der es nur noch einen Weg ans Tageslicht gibt, und der führt abwärts. Der erste komplett im 3D-Verfahren gedrehte reale Spielfilm gestaltet sich als pures Adrenalin- und Actionkino für die ganze Familie. Während bei einer dreidimensionalen Projektion die detailfreudige Ausstattung sowie viele Effekte gut unterhalten, offenbart eine konventionelle 2D-Vorführung schmerzhaft die erzählerischen Schwächen des zum Leben erwachten Abziehbildes eines Abenteuerfilms. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
JOURNEY TO THE CENTER OF THE EARTH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Eric Brevig
Buch
Michael Weiss · Jennifer Flackett · Mark Levin
Kamera
Chuck Shuman
Musik
Andrew Lockington
Schnitt
Steven Rosenblum · Paul Martin Smith · Dirk Westervelt
Darsteller
Brendan Fraser (Prof. Trevor Anderson) · Josh Hutcherson (Sean Anderson) · Anita Briem (Hannah Ásgeirsson) · Seth Meyers (Prof. Alan Kitzens) · Jean Michel Paré (Max Anderson)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Science-Fiction | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Darstellers Brendan Fraser. Der Film liegt als herkömmliche 2D- und als 3D-Fassung vor. Für letztere sind vier Rot/Grün-Brillen beigelegt. Die von Pecom Film vertriebene BD ist in der Schweiz erschienen.

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner & Pecom Film (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl., dts-TrueHD dt.)
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Diskussion
Das wäre wohl selbst Jules Verne futuristisch vorgekommen: Da sitzt beinahe 150 Jahre nach ihm eine Menschenmasse mit rechteckigen Brillen vor einer weißen Leinwand und lässt sich in eine 3D-Version seiner literarischen „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1864) ziehen. Geboten werden überdimensionale Pilzwälder, kilometertiefe Vulkanschächte, ein unterirdisches Binnenmeer und Dinosaurier in Hülle und Fülle, kurz: ein Fressen für Hollywoods CGI-Abteilungen – und für Brendan Fraser, der hier das macht, wofür er in drei „Mumien“-Teilen schlagkräftig Referenzen sammelte: nämlich als Action-Held wider Willen alle aus dem Schlamassel herauszuboxen, nur diesmal eben nicht gegen eine Meute Mumien, sondern gegen fleischfressende Pflanzen, nicht weniger hungrige fliegende Fische oder aus einer vor sich hinbrodelnden Lava-Masse. Dabei fing alles mit einem Missverständnis

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