Underworld: Aufstand der Lykaner

Fantasy | USA 2009 | 92 Minuten

Regie: Patrick Tatopoulos

Der dritte Teil der "Underworld"-Reihe verbindet eine grenzüberschreitende "Romeo und Julia"-Liebesgeschichte im frühmittelalterlichen England mit der Fantasy-Geschichte eines Aufstands von Werwolf-Sklaven gegen Vampir-Herrenmenschen: Die Tochter des Vampirfürsten Viktor verliebt sich in einen Arbeitssklaven, der aus der mit Menschenblut gezüchteten Rasse der Lykaner stammt. Solide, aber vorhersehbar inszeniertes Genrekino, das die Chance zum Melodram ebenso verschenkt wie den Entwurf einer Neuen Mythologie. Mögliche politische Bezüge von Klassenkampf bis Rassenwahn werden gänzlich ignoriert. Zu wenig verborgene Ängste und verborgenes Begehren prägen die Unterhaltungsoberfläche. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
UNDERWORLD: RISE OF THE LYCANS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Patrick Tatopoulos
Buch
Danny McBride · Len Wiseman · Robert Orr
Kamera
Ross Emery
Musik
Paul Haslinger
Schnitt
Peter Amundson
Darsteller
Michael Sheen (Lucian) · Bill Nighy (Viktor) · Rhona Mitra (Sonja) · Steven Mackintosh (Tanis) · Kevin Grevioux (Raze)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Fantasy | Horror | Vampirfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, der Produzenten Len Wiseman, Richard Wright und Gary Lucchesi sowie des VFX Supervisor James McQuaide. Die BD enthält zudem ein "Bild-im Bild"-Video-Kommentar, mit dem diverse Informationen zum Film in Videofiles und Tafeln zuschaltbar sind.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, DTrueHD engl./dt.)
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Diskussion
„Romeo und Julia“ in grauer Fantasy-Vorzeit, vermischt mit der Geschichte eines „Spartakus“-artigen Aufstands von Werwolf-Sklaven gegen Vampir-Herrenmenschen: Dies ist der spannend klingende Kern von Patrick Tatopoulos drittem Teil der „Underworld“-Reihe. Im ersten Film („Underworld“, fd 36319) war der Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen noch überaus elegant inszeniert worden; ein konsequent inszeniertes, mythisches Fantasy-Märchen, das Noir-Anspielungen, Gothic, Horror und Comic-Elemente mit einer angemessenen Portion Fetischismus vermischte, in Stil wie Story erwachsener und komplexer, auch amoralischer und ironischer war und insgesamt weniger in Mainstream-Konventionen erstickte als globale Kinogroßprodukte à la „Herr der Ringe“. Das Sequel „Underworld: Evolution“ (fd 37508) gefiel den Fans des ersten Teils, enttäuschte aber alle, die Weiterentwicklungen erwarteten oder sowieso glatte

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