Cadillac Records

Musikfilm | USA 2009 | 108 Minuten

Regie: Darnell Martin

Musikfilm um das legendäre Plattenlabel "Chess Records" und den Aufstieg der Blues-Musik. Musikalisch wie dramaturgisch überzeugend, zeichnet er die Charaktere wie auch die zeitgeschichtlichen Hintergründe nach und umschifft in einer flüssigen, episodischen Erzählweise die Gefahr, sich in der Heldenverehrung der Akteure zu verlieren. Auch dank der glänzend besetzten Darsteller gelingt das differenzierte Bild einer amerikanischen Erfolgsgeschichte. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
CADILLAC RECORDS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Darnell Martin
Buch
Darnell Martin
Kamera
Anastas N. Michos
Musik
Terence Blanchard
Schnitt
Peter C. Frank
Darsteller
Adrien Brody (Leonard Chess) · Jeffrey Wright (Muddy Waters) · Gabrielle Union (Geneva Wade) · Columbus Short (Little Walter) · Cedric The Entertainer (Willie Dixon)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Musikfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar der Regisseurin, ein Feature mit fünf im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.) sowie neben den üblichen Promotion Extras das interessante Kurzfeature "Once Upon a Blues: Kostüm- & Produktionsdesign" (15 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, DTrueHD engl./dt.)
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Diskussion
Der junge Mann kann gerade noch Hemd und Hose ordnen, bevor er seinem zukünftigen Schwiegervater gegenübertritt. Natürlich werde er immer gut für seine Familie sorgen, versichert er, worauf der Vater der Braut entgegnet, er sei nicht nach Amerika gekommen, um seine Tochter an einen polnischen Habenichts zu verlieren. Damit ist die Hochzeit zunächst einmal abgesagt und gleichzeitig das erste Kapitel einer klassischen amerikanischen Erfolgsgeschichte aufgeschlagen. Während sich Leonard Chess in Chicago daran macht, einen Karriereplan zu schmieden, bekommt es am anderen Ende des Mississippi ein junger Musiker mit der Angst zu tun. Wenn sich Weiße in die Nähe seiner schäbigen Behausung verirren, steckt meistens der Ku-Klux

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