Horror | USA 2009 | 90 Minuten

Regie: Kevin Greutert

Der skrupellose Mitarbeiter einer Krankenversicherung wird von einem zum perversen Killer mutierten ehemaligen Polizeibeamten, der in die Fußstapfen des toten Foltermörders Jigsaw tritt, in ein sinistres "Spiel" eingespannt, in dem es um sein Leben und das einiger anderer "unwerter" Figuren geht. Einmal mehr will das Sequel der Horrorreihe seine Vorgänger an Grausamkeiten und Erfindungsreichtum, was Tötungs- und Selbstverstümmelungsszenarien angeht, überbieten. Noch ärgerlicher als die Dürftigkeit des dramaturgischen Gerüsts ist dabei die pseudomoralische "Systemkritik", die als Rechtfertigung für die sadistischen Szenarien bemüht wird.

Filmdaten

Originaltitel
SAW VI
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Kevin Greutert
Buch
Marcus Dunstan · Patrick Melton
Kamera
David A. Armstrong
Musik
Charlie Clouser
Schnitt
Andrew Coutts
Darsteller
Tobin Bell (Jigsaw / John) · Costas Mandylor (Mark Hoffman) · Betsy Russell (Jill Tuck) · Mark Rolston (Dan Erickson) · Peter Outerbridge (William)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f
Genre
Horror
Diskussion
Dunkle Räume, Menschen mit obskuren Apparaturen am Körper und ein Bildschirm mit einer leidlich furchterregenden Maske, die mit dunkler Stimme etwas von einem tödlichen Spiel und der schwierigen Möglichkeit des Überlebens für das Opfer erzählt. Es ist wieder Zeit für die alljährlichen Fortschreibung von „Saw“ (fd 36 902). Wieder sterben Menschen, die sich in der Welt nicht anständig verhalten haben, und wieder gilt es für die Filmemacher, mit noch widerlicheren und erfindungsreicheren Todesformen die Zuschauer zu unterhalten. Vorweg die gute Nachricht: Das Publikum strömte in den USA nicht mehr so zahlreich in die Kinos, wie dies noch bei den letzten Teilen des „Saw“-Franchise geschah. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass vielleicht doch ein Ende der Reihe in Sicht

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