Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau

Komödie | Großbritannien/Kanada 2008 | 97 Minuten

Regie: Stephan Elliott

Eine abenteuerlustige US-Amerikanerin heiratet einen Spross aus britischem Adelsgeschlecht und folgt ihm auf den Familienstammsitz. Dort versucht die Schwiegermutter, die die Ehefrau ihres Sohns für nicht standesgemäß hält, einen Keil zwischen die beiden zu treiben. Stilvolle, üppig ausgestattete Adaption eines frühen Stücks des Dramatikers Noel Coward, das die Doppelmoral der britischen High Society zwischen den beiden Weltkriegen aufs Korn nimmt. Mitunter zwar etwas plakativ im Zusammenprall von Tradition und Moderne, begeistert das Feuerwerk aus Wortwitz und Ideen dank guter Darsteller und einer flüssigen Inszenierung. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
EASY VIRTUE
Produktionsland
Großbritannien/Kanada
Produktionsjahr
2008
Regie
Stephan Elliott
Buch
Stephan Elliott · Sheridan Jobbins
Kamera
Martin Kenzie
Musik
Marius de Vries
Schnitt
Sue Blainey
Darsteller
Jessica Biel (Larita Whittaker) · Ben Barnes (John Whittaker) · Kristin Scott Thomas (Mrs. Whittaker) · Colin Firth (Mr. Whittaker) · Kimberley Nixon (Hilda Whittaker)
Länge
97 Minuten
Kinostart
24.06.2010
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie | Historienfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und der Drehbuchautorin Sheridan Jobbins sowie ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, DTrueHD engl./dt.)
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Diskussion
„Easy Virtue“ ist eines der unbekannteren Theaterstücke von Noel Coward, 1924 geschrieben, als der Autor gerade einmal 23 Jahre alt wahr. Cineasten kennen vielleicht den Stummfilm von Hitchcock, der allerdings nur sehr selten zu sehen ist. Coward legt in „Easy Virtue“ die Doppelmoral der englischen High Society zu Beginn der 1920er-Jahre bloß und thematisiert sexuelle Frustration, Schuld und Rache. Die alten Sicherheiten des Viktorianischen Zeitalters waren durch den Ersten Weltkrieg zerstört, das Jazz Age kündigte sich an. Regisseur Stephan Elliott erweist Coward und dem Stück seine Reverenz, indem er durch einen sich öffnenden schweren roten Vorhang den Blick auf die Leinwand freigibt. Es beginnt als Stummfilm in Schwarz-Weiß. John Whittaker, ein junger Engländer aus reichem Haus, verliebt sich in Monte Carlo in Larita, eine attraktive, selbstbewusste und glamouröse Amerikanerin, die soeben als

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