I Love You Phillip Morris

Komödie | USA 2009 | 97 Minuten

Regie: Glenn Ficarra

Ein ehemals braver Familienvater outet sich nach einem einschneidenden Nahtod-Unfall als homosexuell, schlägt eine Karriere als Hochstapler ein und begegnet im Gefängnis seiner großen Liebe. Wieder auf freiem Fuß, nimmt die schiefe Bahn jedoch kein Ende. Die auf realen Ereignissen basierende Geschichte eines Trickbetrügers findet keine Balance zwischen überdrehter Komödie und Drama. Der Mut, eine schwule Liebesbeziehung als romantisches Star-Kino zu inszenieren, wird zudem durch den übertriebenen ironischen Gestus konterkariert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
I LOVE YOU PHILLIP MORRIS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Glenn Ficarra · John Requa
Buch
John Requa · Glenn Ficarra
Kamera
Xavier Pérez Grobet
Musik
Nick Urata
Schnitt
Thomas J. Nordberg
Darsteller
Jim Carrey (Steven Russell) · Ewan McGregor (Phillip Morris) · Leslie Mann (Debbie Russell) · Rodrigo Santoro (Jimmy Kemple) · Antoni Corone (Lindholm)
Länge
97 Minuten
Kinostart
29.04.2010
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Drama

Heimkino

Verleih DVD
Alamode (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Alamode (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Fast meint man, das spitzbübische Grinsen noch auf ihren Mundwinkeln erkennen zu können, das sie sich kurz vor der Drehklappe wieder aus der Mimik wischen mussten. Hihi, wir, Ewan McGregor und Jim Carrey, drehen jetzt miteinander eine Knutsch-Szene, wie aufregend und ach so gewagt! So wirken zumindest die Bilder zum herausposaunten Liebesgeständnis an Phillip Morris, und so wirkt letztlich auch der dazugehörige Film, der sich zwischen Drama und Groteske nicht entscheiden kann. Das ist angesichts des Potenzials der außergewöhnlichen Liebe dieses „Bio Pics“ schade, das auf dem Gaunerleben von Steven McVicker basiert. „Catch Me If You Can“ (fd 35 815) kommt einem in den Sinn, nur eben in rosarot und ohne einen auftrumpfenden Antagonisten wie Tom Hanks. Die Spannung durch eine Flucht ohne Ende oder die Gewissenskonflikte einer getriebenen Figur, die Steven Spie

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