Komödie | USA 2010 | 95 Minuten

Regie: Todd Phillips

Ein werdender Vater will zur Geburt seines ersten Kindes eilen. Unterwegs trifft er auf einen kurios-chaotischen Reisegenossen, der ihn zuerst um seinen Flug und dann bei der gemeinsamen Fahrt über Land um den letzten Nerv bringt. Als Road Movie konzipierte Buddy-Komödie, die ihre liebenswert-unreifen Figuren durch einen wahren Höllentrip an schmerzhaften bis lustvoll-peinlichen situationskomischen Gags jagt. Auch wenn der Humor, der sich dabei entfaltet, mitunter alles andere als subtil ist, nimmt der Film durch die schiere Absurdität für sich ein, mit der sich seine vom Erwachsenenleben überforderten Männerfiguren durchzuschlagen versuchen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DUE DATE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
Todd Phillips
Buch
Alan R. Cohen · Alan Freedland · Adam Sztykiel · Todd Phillips
Kamera
Lawrence Sher
Musik
Christophe Beck
Schnitt
Debra Neil-Fisher
Darsteller
Robert Downey jr. (Peter Highman) · Zach Galifianakis (Ethan Tremblay) · Juliette Lewis (Heidi) · Michelle Monaghan (Christine Highman) · Danny McBride
Länge
95 Minuten
Kinostart
04.11.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie
Diskussion
Fast scheint es, als wollte sich Komödienregisseur Todd Phillips an den einschneidendsten Wendetagen im Leben eines Mannes abarbeiten. „Hangover“ (fd 39 395) hieß sein Überraschungserfolg 2009, und der Titel war Programm: Eine Horde nicht reifen wollender Junggesellen feiert den Abschied von einem der ihren, der bald heiraten wird. In Las Vegas wird dermaßen einer drauf gemacht, dass sich die vier am nächsten Morgen im Hotelzimmer nicht erklären können, wie dieses Baby in den Schrank, ein Tiger ins Bad und der zukünftige Bräutigam abhanden kommen konnten. Allesamt der Amnesie verfallen, wird die Nacht mit schweren Köpfen und Beinen rekonstruiert, während die Hochzeit immer näher rückt. Es sind Initiations-Riten, die Phillips nach sehr klassischen Erzählmustern inszeniert. Frauen spielen darin so gut wie keine Rolle – warum auch, man hat schließlich mit sich selbst alle Hände voll zu tun. Phillips Filme sind dabei Körperkino mit zwiespältigen Männerfiguren, die sich weder in Gut-Böse noch in Maskulin-Feminin unterteilen lassen. Postmodern könnte man da

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