Love and other Drugs - Nebenwirkung inklusive

- | USA 2010 | 112 Minuten

Regie: Edward Zwick

Ein aalglatter Vertreter der Pharmaindustrie und eine junge Frau, die an Parkinson im Frühstadium leidet, beginnen eine Affäre. Trotz der festen Absicht, die Liaison im Unverbindlichen zu belassen, erwächst daraus bald mehr. Zwischen Satire auf die Pharmaindustrie, flotter Erotik-Farce, spätpubertärer Klamotte und sentimentalem Melodram schwankender Film, dessen unstimmige Handlungsfäden nur mühsam zusammengehalten werden. Die Elemente passen mitunter ebenso wenig zusammen wie die Protagonisten, deren Liaison unglaubwürdig bleibt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LOVE AND OTHER DRUGS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
Edward Zwick
Buch
Charles Randolph · Edward Zwick · Marshall Herskovitz
Kamera
Steven Fierberg
Musik
James Newton Howard
Schnitt
Steven Rosenblum
Darsteller
Jake Gyllenhaal (Jamie Randall) · Anne Hathaway (Maggie Murdock) · Oliver Platt (Bruce Winston) · Hank Azaria (Dr. Stan Knight) · Josh Gad (Josh Randall)
Länge
112 Minuten
Kinostart
13.01.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der BD enthalten indes u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
DVD kaufen

Diskussion
„Love and other Drugs“ stimmt verschiedene Tonlagen an, die alle nicht zueinander passen. Phasenweise wirkt der Film wie eine Satire auf die Pharmaindustrie, dann wieder wie eine flotte Sexfarce, um zwischendurch regelmäßig in eine spätpubertäre Klamotte abzugleiten und schließlich als Rührstück zu enden. Das klingt schizophren und ist es auch. Aber gerade weil der Film an einer Persönlichkeitsspaltung leidet, muss man sich umso mehr wundern, dass er auch noch wie ein Doppelgänger auftritt. Regisseur Edward Zwick scheint das Handlungsgerüst nämlich einem Film entlehnt zu haben, der 2010 Furore machte: „Up in the Air“ (fd 39 710) lud bereits zur Kritik am gesellschaftsschädigenden Beruf seines Protagonisten ein und erwartete zugleich vom Publikum

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