The Green Hornet

Action | USA 2010 | 119 Minuten

Regie: Michel Gondry

Ein Millionär, Sohn eines verstorbenen Zeitungsverlegers, tritt im Superhelden-Kostüm gegen Bösewichter an, wobei sein im Kampfsport begabter Chauffeur schlimmere Pannen verhindert. Schließlich tritt das chaotische Duo einem Erzschurken auf die Zehen, der die beiden aus dem Weg räumen will. Chronisch hyperaktiver Actionfilm, der nur an wenigen Stellen die spezifische Handschrift seines Regisseurs Michel Gondry aufblitzen lässt. Statt jedoch Gondrys imaginären Fantasien zu vertrauen, enttäuscht die ganz auf den Hauptdarsteller zugeschnittene parodistische Comic-Verfilmung vor allem auch inszenatorisch. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
THE GREEN HORNET
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
Michel Gondry
Buch
Evan Goldberg · Seth Rogen
Kamera
John Schwartzman
Musik
James Newton Howard
Schnitt
Michael Tronick
Darsteller
Seth Rogen (Britt Reid / Green Hornet) · Cameron Diaz (Lenore Case) · Edward Furlong (Tupper) · Christoph Waltz (Chudnovsky) · Jay Chou (Kato)
Länge
119 Minuten
Kinostart
13.01.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Action | Literaturverfilmung

Heimkino

Erhältlich als DVD, 2D BD und 3D BD (inklusive 2D BD in einer Verpackung). Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar mit dem Regisseur, dem Hauptdarsteller Seth Rogan, dem Produzenten Neal Moritz und dem Drehbuchautor Evan Goldberg. Die 3D BD enthält zudem ein 3D-animierten Storyboard/Film-Vergleich, ein Feature mit neun im Film nicht verwendeten Szenen (27 Min.). Nur die 2D BD enthält zudem noch ein sog. "movieIQ"-Feature, ein Bild-im-Bild-Feature, in dem Interviews und Informationsfeature zum laufenden Film abgerufen werden können.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
In einer Reihe mit Superman, Batman, Spider-Man und den Fantastischen Vier ist Green Hornet weder super noch Held, allenfalls ein wackerer Kämpfer für Recht und Ordnung aus der zweiten Reihe. Seine Geschichten erlangten in den 1930er-Jahren eine gewisse Popularität, weil die Radiosendung, in deren Mittelpunkt er stand, gut produziert war und Krimis ohnehin immer Einschaltquoten brachten. Der Mythos um die Figur entstand erst viel später, 1966, mit einer ABC-Fernsehserie, galt allerdings weniger dem Zeitungsverleger, der in seiner Freizeit die maskierte Hornisse mimt, als seinem Diener Kato, der es mit Handkantenschlägen gegen ganze Banden von Gesetzesbrechern aufnahm. Bruce Lee wurde mit seiner ersten Rolle in den USA zum Star und hielt damit auch die Figur seines Herrn in Erinnerung. In Zeiten, in denen selbst der B-Superstar Iron Man für klingende Kinokassen sorgt, bekommt nun auch dieser Held seine Chance und darf gerecht, vor allem aber lustig sein. Nach dem unerwarteten Ableben seines Vaters durch einen vermei

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