Vorstadtkrokodile 3 - Alle für einen!

Jugendfilm | Deutschland 2010 | 83 Minuten

Regie: Wolfgang Groos

Als eines der "Vorstadtkrokodile" bei einem unerlaubten Kart-Rennen lebensgefährlich verunglückt, wollen ihn seine etwa 13-jährigen Freunde retten und den älteren kriminellen Bruder des Verletzten um einer Organspende willen aus der Justizvollzugsanstalt befreien. Spannender, mitunter rasant erzählter Abschluss der Jugendfilm-Trilogie, der das Ruhrgebiet zum prallen Abenteuerspielplatz bar jeder Logik macht. Dramaturgische Schwächen und eher lieblos aufgesagte Texte über Freundschaft und Verantwortung lassen kaum eine tiefere Fortentwicklung der Figuren zu, sodass der Film zwar gut, aber doch eher oberflächlich unterhält. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Wolfgang Groos
Buch
Christian Ditter · Thomas Bahmann · Ralf Hertwig
Kamera
Bernhard Jasper
Musik
Heiko Maile · Christoph Zirngibl
Schnitt
Martin Wolf · Sandy Saffeels · Ueli Christen
Darsteller
Nick Romeo Reimann (Hannes) · Fabian Halbig (Kai) · Leonie Tepe (Maria) · Manuel Steitz (Olli) · Javidan Imani (Jorgo)
Länge
83 Minuten
Kinostart
20.01.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Jugendfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die umfangreichen, jedoch recht unergiebigen Extras umfassen zumindest einen Audiokommentar des Regisseurs, des Produzenten und der Darsteller Nick Romeo Reimann, Fabian Halbig und Ella-Maria Gollmer sowie ein kommentiertes Feature mit so im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.).

Verleih DVD
Constantin/Highlight (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin/Highlight (16:9, 1.85:1, dts-HD dt.)
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Diskussion
Spätestens seit der Serie „Prison Break“ ist das Thema „Gefängnisausbruch“ wieder (in Maßen) en vogue, wobei es wohl kein anderes Filmgenre gibt, bei dem der Zuschauer dermaßen viel guten Willen in Sachen Glaubwürdigkeit, zudem eine gute Portion Zuneigung für die handelnden Figuren und ihre Motive aufbringen muss, wie unlängst erst „72 Stunden“ von Paul Haggis (fd 40 278) erwachsenen Kinogängern vor Augen führte. Vor allem, wenn auch noch unbescholtene Bürger statt kühl handelnder Profis auf kriminellen Ausbrecherpfaden wandeln, muss die Inszenierung schon sehr dicht sein, damit man freiwillig den Kopf ausschaltet. Für die deutsche Kinder- und Jugendfilmreihe um die „Vorstadtkrokodile“ konnte bereits in den ersten beiden Abenteuern („Vorstadtkrokodile“, fd 39 201; „Vorstadtkrokodile 2“, fd 39 70

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