Kokowääh

Komödie | Deutschland 2010 | 127 Minuten

Regie: Til Schweiger

Eine erfolgloser Autor, der einer Ex-Geliebten helfen soll, ihren Erfolgsroman in ein Drehbuch zu verwandeln, wird mit einem achtjährigen Mädchen konfrontiert, das seine Tochter sein soll. Der Ziehvater hat sich aus dem Staub gemacht, die Mutter muss nach New York, nun soll der Erzeuger für das Kind sorgen. Komödie um Vaterschaft und Verantwortung, die über den hochemotionalen Kuckuckskinder-Stoff mit lässiger Oberflächlichkeit hinwegplätschert. Der harmlos-heitere Unterhaltungsfilm krankt vor allem an der wenig glaubwürdigen Zeichnung der Kinderfigur, der mangelnden Originalität der Liebesgeschichte sowie den lahmen Gags. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Til Schweiger
Buch
Béla Jarzyk · Til Schweiger
Kamera
Christof Wahl
Musik
Dirk Reichardt · Martin Todsharow · Mirko Schaffer
Schnitt
Constantin von Seld
Darsteller
Til Schweiger (Henry) · Emma Schweiger (Magdalena) · Jasmin Gerat (Katharina) · Samuel Finzi (Tristan) · Sanny van Heteren (Christiane)
Länge
127 Minuten
Kinostart
03.02.2011
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Darstellerin Emma Schweiger. Die "Limited 2-Disc Soundtrack Edition" enthält zudem den Soundtrack auf separater CD.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Auch wenn der Titel Bezug nimmt auf ein nicht flauschiges, dafür aber schmackhaftes Huhn (an Wein): Ganz ohne Kuscheltiere geht es bei Til Schweiger offenbar nicht mehr. Diesmal ist es eine ganze Stoffeselfamilie – Mama, Papa und Eselkind –, die zum Einsatz kommt. Sie muss symbolträchtig wiedervereint werden, bevor es auch unter der (unkonventionelleren) Menschenfamilie Friede, Freude, Eierkuchen gibt. Tatsächlich ist „Kokowääh“ noch kuscheliger als die beiden Vorgänger; der Film löst das ein, was manche von „Keinohrhasen“ (fd 38 532) und „Zweiohrküken“ (fd 39 653) erwartet hatten: jugendfreies Kino ohne Penisse, Oralsex-Diskussionen und Fäkalwitze. So richtig kinderlieb ist der Film dennoch nicht: Während andere „Family Entertainment“-Filme oft daran schwächeln, dass sie mit

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