Ein Tick anders

Drama | Deutschland 2010 | 87 Minuten

Regie: Andi Rogenhagen

Eine 17-Jährige, die unter dem "Tourette"-Syndrom leidet, gerät auf die schiefe Bahn, als ihr Vater arbeitslos wird und sie die Familie vor dem Ruin retten will. Die zwischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenfilm schwankende Inszenierung weiß die Protagonisten zwar skurril zu porträtieren, verengt den Blick auf das "Tourette"-Syndrom aber allzu sehr auf eine Aneinanderreihung obszöner Wortschwalle. Während sich die Dramaturgie oft in Nebensträngen verliert, berühren die erfrischenden Darsteller und die poesievolle Kamera. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Andi Rogenhagen
Buch
Andi Rodenhagen
Kamera
Ralf M. Mendle
Musik
Ingo Kays
Schnitt
Nicole Kortlüke
Darsteller
Jasna Fritzi Bauer (Eva Strumpf) · Waldemar Kobus (Daniel Strumpf) · Victoria Trauttmansdorff (Mutter Strumpf) · Stefan Kurt (Onkel Bernie) · Renate Delfs (Oma Strumpf)
Länge
87 Minuten
Kinostart
07.07.2011
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama
Diskussion
Filme, die psychische Behinderungen einem breiten Publikum nahe zu bringen versuchen, haben eine lange Tradition: Barry Levinsons „Rain Man“ (fd 27 420) und James L. Brooks „Besser geht’s nicht“ (fd 32 980) sind da nur zwei besonders populäre Beispiele unter vielen. Das „Tourette“-Syndrom, das Menschen dazu verleitet, unvermittelt Grimassen zu schneiden oder gesellschaftlich tabuisierte Wörter auszustoßen, stand ebenfalls schon im Mittelpunkt, etwa in „Tic Code“ (fd 34 277), „Vincent will Meer“ (fd 39 825) oder dem Dokumentarfilm „Kopfleuchten“ (fd 33 638). In „Ein Tick anders“ leidet die 17-jährige Eva unter jenem „Schluckauf im Gehir

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren