Nichts zu verzollen

Komödie | Frankreich 2010 | 108 Minuten

Regie: Dany Boon

Den Zöllnern an der französisch-belgischen Grenze in Courquain stehen schwere Zeiten bevor, als 1983 das Schengen-Abkommen in Kraft tritt. Zwei Beamte, die sich in tiefer Abneigung zugetan sind, sollen fortan zusammen auf Patrouille gehen, was vor allem die Schmuggler freut. Die französische Komödie will kleinkarierte Vorurteile und Ressentiments auf die Schippe nehmen, wobei sie insgeheim mit den Franzosen sympathisiert und mitunter xenophobe Züge annimmt. Dem arbeitet überdies die hanebüchene deutsche Synchronisation zu. Regisseur, Autor und Hauptdarsteller Dany Boon erweist sich als Mann fürs Grobe, dessen Inszenierung jede Subtilität vermissen lässt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
RIEN À DÉCLARER
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2010
Regie
Dany Boon
Buch
Dany Boon
Kamera
Pierre Aim
Musik
Philippe Rombi
Schnitt
Luc Barnier
Darsteller
Benoît Poelvoorde (Ruben Vandevoorde) · Dany Boon (Mathias Ducatel) · Julie Bernard (Louise Vandevoorde) · Karin Viard (Irène Janus) · François Damiens (Jacques Janus)
Länge
108 Minuten
Kinostart
28.07.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras der Standard DVD enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen. Die "2-Disc Europa Edition" (DVD) und die BD enthalten zudem u.a. ein ausführliches "Making Of" (73 Min.).

Verleih DVD
Prokino (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
Prokino (16:9, 2.35:1, dts-HDMA frz./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Ruben, belgischer Zollbeamter im französisch-belgischen Grenzort Courquain, ist auf die französischen Nachbarn nicht besonders gut zu sprechen; man könnte auch sagen: Er hasst alles Französische. Seinem Kollegen Mathias geht es auf der anderen Seite des Schlagbaums nicht viel anders, doch muss der diplomatischer agieren, weil er in Rubens Schwester verliebt ist, was dieser niemals wissen darf. So belauern und bekriegen sich die Zöllner gegenseitig, zumindest verbal, und nur das kleine Restaurant am Grenzpunkt mit dem bezeichnenden Namen „No Man’s Land“ ist für die beiden und ihre Kollegen so etwas wie ein neutraler Treffpunkt, der durch einen – nicht immer eingehaltenen – Nichtangriffspakt definiert ist. Ansonsten begegnen sich die „Froschfresser“, wie die Belgier ihre Na

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