Science-Fiction | USA 2011 | 112 Minuten

Regie: J.J. Abrams

Während eine Gruppe von Kindern mit viel Improvisationsgeschick auf "Super 8"-Filmmaterial einen Zombiefilm realisiert, werden sie zufällig Zeugen eines Zugunglücks. Nach der Katastrophe, die das Militär auf den Plan ruft, häufen sich in dem Städtchen in Ohio seltsame Begebenheiten. Liebevolle, auch autobiografische Hommage an das Genrekino der späten 1970er- und 1980er-Jahre, die durch eine sorgfältige Gestaltung besticht und die Lanze für ein Kino bricht, das eine Balance zwischen schauträchtigem Spektakel und emotional berührender Erzählung findet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SUPER 8
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
J.J. Abrams
Buch
J.J. Abrams
Kamera
Larry Fong
Musik
Michael Giacchino
Schnitt
Maryann Brandon · Mary Jo Markey
Darsteller
Kyle Chandler (Jackson Lamb) · Elle Fanning (Alice Dainard) · Joel Courtney (Joe Lamb) · Gabriel Basso (Martin) · Noah Emmerich (Nelec)
Länge
112 Minuten
Kinostart
04.08.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Science-Fiction

Heimkino

Erhältlich als DVD, BD und BD & DVD in einer Verpackung. Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs, des Kameramanns und des Produzenten Bryan Burk. Die BD enthält zudem ein detailliertes achtteiliges "Making Of" (97 Min.), die interaktive Featurette "Entschlüsselung des Zugunglücks" über die zentrale Actionsequenz des Films sowie ein Feature mit 14 im Film nicht verwendeten Szenen (13 Min.). Des Weiteren enthält die BD eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die BD ist mit dem Silberling 2012 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, DTrueHD7.1 engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Der dicke Schuljunge, der mit ein paar Freunden auf Super 8 einen Zombiestreifen dreht, hat die Funktionsmechanismen des Hollywoodkinos bereits durchschaut. Auf die Frage, warum er seinem Protagonisten über Nacht im Drehbuch eine Ehefrau angedichtet hat, erklärt Charles seinen Mitstreitern, dass diese private Facette die Anteilnahme des Publikums verstärken werde. Bei einem heimlichen Nachtdreh macht der eifrige Schmalspur-Auteur sich wiederum einen anderen Eckpfeiler des populären Kinos zu eigen, wenn er einen Güterzug, der zufällig auf nahen Bahnschienen heran donnert, mit einem hektischen Ausruf sogleich zum „production value!“ umdeklariert. Solche „production values“, also Schauwerte, die Filmemacher gemeinhin teuer bezahlen, bekommt man dann tatsächlich geboten: Der Zug entgleist, sodass einem ein Waggon nach dem anderen um die Ohren fliegt – so lange und so laut, bis man realisiert, dass J.J. Abrams, der Regisseur, Drehbuchautor und Co-Produzent von „Super 8“, dieses fulminante Spektakel zu einem Statement nutzt. B

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