Midnight in Paris

Komödie | USA/Spanien 2011 | 94 Minuten

Regie: Woody Allen

Ein US-amerikanischer Drehbuchautor, der weder mit seinem Metier noch mit seiner Lebenssituation zufrieden ist, verirrt sich in Paris in die Epoche seiner Träume, die 1920er-Jahre. Dort begegnet er den großen Künstlern, Bohémiens und Intellektuellen jener Zeit und stellt fest, dass diese wiederum nostalgisch von vergangenen Zeiten träumen. Die sich episodisch entfaltende Komödie erzählt von der Konfrontation von Gegenwart und Vergangenheit, Realität und Fantasie, wobei sie geschickt mit Images und Klischees jongliert. Mit Witz und Leichtigkeit wird die Spannung zwischen eskapistischem Begehren und Wirklichkeit spielerisch aufgelöst, indem die Fantasie als Erfahrungsraum der Realität gleichgestellt wird. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MIDNIGHT IN PARIS
Produktionsland
USA/Spanien
Produktionsjahr
2011
Regie
Woody Allen
Buch
Woody Allen
Kamera
Darius Khondji
Schnitt
Alisa Lepselter
Darsteller
Owen Wilson (Gil) · Marion Cotillard (Adriana) · Rachel McAdams (Inez) · Michael Sheen (Paul) · Kathy Bates (Gertrude Stein)
Länge
94 Minuten
Kinostart
18.08.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Concorde (16:9, 1.78:1, DD3.0 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 1.78:1, dts-HDMA3.0 engl./dt.)
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Diskussion
Seit einigen Jahren schon spezialisiert sich Woody Allen in seinen Filmen auf die Begegnung von US-amerikanischen Touristen mit europäischen Metropolen bzw. ihren Postkarten-klischeehaften Abbildern. Nachdem in „Vicky Cristina Barcelona“ (fd 39 023) zwei Freundinnen auf ihrer Spanien-Reise mit allen erdenklichen kulturellen Stereotypen zu tun und zu kämpfen hatten, von Gaudí und Miró über Flamenco bis zum leidenschaftlichen Liebhaber und seiner heißblütigen Ex-Geliebten, lässt Allen nun einen verträumten Hollywood-Drehbuchautor auf die Stadt Paris los – insbesondere aufs legendäre Paris der 1920er-Jahre, auf eine Dekade, die wie kaum eine andere für die Hochzeit der künstlerischen Produktion und des ausschweifenden Lebensstils steht. „Midnight in Paris“ beginnt ganz Allen-typisch mit Postkartenansichten von Paris, wie sie kaum banaler sein könnten: Notre Dame, Louvre, Eiffelturm, Parc du Luxembourg, die Bistrots, das Seine-Ufer. Diese austauschbare Bildabfolge wird dabei, ebenso Allen-typisch, von plätschern

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