Blutzbrüdaz

- | Deutschland 2011 | 91 Minuten

Regie: Özgür Yildirim

Als Kinovehikel um den Deutsch-Rapper Sido herum gestrickte Geschichte über zwei junge Berliner und ihren Versuch, sich als Rapper-Duo zu profilieren. Nachdem ein erstes Demo-Tape unerwarteten Erfolg hat, bietet ein Musikkonzern den beiden Musikern einen Vertrag an, will dafür aber auch stilistisch mitreden. Einer der beiden akzeptiert dies, der andere nicht. Als anfängliches Szene-Porträt durchaus gelungen, verliert sich der Film zusehends in Klischees und bedient genau jene Mechanismen der Unterhaltungsindustrie, die anzuprangern er vorgibt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Özgür Yildirim
Buch
Nicholas J. Schofield · Jan Ehlert
Kamera
Matthias Bolliger
Musik
Sven Helbig · Sido · DJ Desue · B-Tight
Schnitt
Sebastian Thümler
Darsteller
Sido (Otis) · B-Tight (Eddy) · Milton Welsh (Fusco) · Claudia Eisinger (Jasmin) · Tim Wilde (Facher)
Länge
91 Minuten
Kinostart
29.12.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Diskussion
Was Bushido kann, ist für Sido keine Frage. Deshalb gibt es nach „Zeiten ändern Dich“ (fd 39 736) einen weiteren Film, in dem sich ein deutscher Rapper als Leinwandheld präsentiert, um als multimediales Phänomen seine Bekanntheit zu erhöhen. Auch hier geht es um raschen Aufstieg und Erfolg, um Ehre und Würde, Selbstbehauptung und Lebenskampf, angereichert um Themen wie Freundschaft und künstlerische Integrität. Der Film von Özgür Yildirim („Chiko“, fd 38 668) ist zwar von der selbstgefälligen Nabelschau des Bushido-Vehikels weit entfernt; während Bushido unter der

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