Roman Polanski - A Film Memoir

Dokumentarfilm | Großbritannien/Italien/Deutschland 2011 | 94 (24 B./sec.)/90 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Laurent Bouzereau

Dokumentarfilm über Roman Polanski, in dessen Zentrum ein Interview mit dem polnischen Regisseur steht, das der Produzent Andrew Braunsberg 2009 mit seinem Freund Polanski führte. Untermalt von persönlichen Fotos und historischem Archivmaterial sowie Ausschnitten aus Polanskis Filmen, berichtet Polanski über seine wechselvolle Lebensgeschichte. Dabei erweist er sich als ähnlich fesselnder Erzähler wie es ihm mit seinen Filmen gelingt; da vom Interviewer, der in der Haltung liebevoller Bewunderung verharrt, keine auch nur ansatzweise spannungsvollen oder kritischen Rückfragen kommen, hält sich der Informationswert dennoch in Grenzen. (O.m.d.U.) - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
ROMAN POLANSKI - A FILM MEMOIR
Produktionsland
Großbritannien/Italien/Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Laurent Bouzereau
Buch
Laurent Bouzereau
Kamera
Pawel Edelman
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
Jeff Pickett
Länge
94 (24 B./sec.)/90 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
23.08.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Eine Biografie zu lesen, ist etwas anderes, als jemandem, der aus seinem Leben erzählt, Auge in Auge gegenüber zu sitzen, seinen Gesichtsausdruck und seine Körpersprache zu sehen, die Modulation seiner Stimme zu hören. Das wird einem bei diesem Dokumentarfilm bewusst, der nicht viel mehr als eine lange Interview-Aufzeichnung ist. Es geht einem durch und durch, wenn Polanski schildert, was er während des Zweiten Weltkriegs im Krakauer Ghetto erlebt hat. Selbst wenn man mit den Fakten seiner Biografie vertraut ist, packen einen diese Erzählungen durchaus ähnlich wie Polanskis Filme. Damit ist die Dokumentation für alle, die sich für den Altmeister interessieren, durchaus lohnenswert. Allerdings sollte man sich jenseits dieses Erlebnisses, Polanski quasi persönlich gegenüberzusitzen, nicht allzu viel erwarten, denn mehr oder anderes, als man in einschlägigen Biografien und Polanski-Interviews findet, wird man hier nicht erfahren. Am Anfang sieht man Mel

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