Çanakkale 1915

Kriegsfilm | Türkei 2012 | 132 (24 B./sec.)/128 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Yesim Sezgin

Türkische Soldaten ziehen während des Ersten Weltkriegs todesmutig in die Schlacht von Gallipoli, um die alliierten Truppen an der Besetzung der Halbinsel zu hindern. Bei den monatelangen Auseinandersetzungen kommen 250.000 Soldaten ums Leben. Pathetisches, kriegsverherrlichendes Schlachtengemälde voller patriotischer und religiös verbrämter Floskeln, das das Leiden der türkischen Kriegsopfer zum "Märtyrertod" verklärt. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
ÇANAKKALE 1915
Produktionsland
Türkei
Produktionsjahr
2012
Regie
Yesim Sezgin
Buch
Turgut Özakman
Kamera
Aras Demiray · Muharrem Dokur
Musik
Can Atilla
Schnitt
Arzu Akbas Bakkalbasioglu
Darsteller
Baran Akbulut · Baris Çakmak (Binbasi Ali) · Sevket Çoruh (Bigali Mehmet Çavus) · Bülent Alkis (Binbasi Mahmut Sabri) · Celil Nalçakan (Sefik Aker)
Länge
132 (24 B./sec.)/128 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
25.10.2012
Fsk
ab 16; f
Genre
Kriegsfilm
Diskussion
Viel Spaß wünscht mir die Kartenabreißerin im Berliner „Karli“-Kinocenter mit einem automatischen Lächeln. 129 Minuten und 250.000 Tote später bin ich schlauer: Ein Spaß war das ganz und gar nicht. Und: Filme werden nicht nur gezeigt, um zu unterhalten oder gar aufzuklären. Auch im Jahr 2012 und im Herzen Neuköllns kann es gezielt um nationalistisch-religiöse Gehirnwäsche gehen. „Çanakkale 1915“ ist ein Kriegsepos über die Schlacht von Gallipoli, aus der die Türken 1915 trotz großer Unterlegenheit siegreich gegen Briten und Franzosen hervorgegangen sind. Mit herben Verlusten, die im Film „Märtyrer“ genannt werden. Die Schlacht, im Türkischen als „Çanakkale“ mythisch verklärt, wurde nicht nur für die Alliierten, sondern auch für die behäbige Führung des untergehenden Osmanischen Reichs zum Fanal; denn in den Kämpfen setzte sich der strategisch begabte Oberst Mustafa Kemal als militärischer Führer gegen di

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