Drama | Frankreich 2012 | 122 (24 B./sec.)/117 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Olivier Assayas

Beflügelt von der 1968er-Revolte, sucht eine Gruppe französischer Studenten in den frühen 1970er-Jahren nach Wegen, die eigenen Ideale zu leben. An seinen Film "Cold Water" (1994) anschließend, entwirft Olivier Assayas ein liebevolles Stimmungsbild, bei dem er sich eindrucksvoll auf seine eigene politische, künstlerische, literarische und musikalische Sozialisation bezieht. Klug, zärtlich und zugleich höchst differenziert beschreibt er den Optimismus jener Epoche. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
APRÈS MAI
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2012
Regie
Olivier Assayas
Buch
Olivier Assayas
Kamera
Eric Gautier
Schnitt
Luc Barnier · Mathilde van de Moortel
Darsteller
Clément Métayer (Gilles) · Lola Créton (Christine) · Félix Armand (Alain) · Carole Combes (Laure) · India Salvor Menuez (Leslie)
Länge
122 (24 B./sec.)/117 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
30.05.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 1.85:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
EuroVideo (16:9, 1.85:1, dts-HD frz./dt.)
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Diskussion
Musik spielt in Olivier Assayas’ „Die wilde Zeit“ eine zentrale Rolle. Im Original trägt der Film den rechtschaffen terminierenden Titel „Après-Mai“, international wird er als „Something in the Air“ verliehen. Es lohnt sich, über die unterschiedlichen Zeitlichkeiten dieser drei Titel einmal nachdenken, wobei der englische Titel dem Flair des Films am Nächsten kommt. „Après-Mai“ erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Menschen in den Nachwehen jenes mythischen „Mai 68“, als die Revolution zum Greifen nahe schien. Im Jahr 1971, in dem Assayas’ Film spielt, steht der radikale Umsturz des Bestehenden längst nicht mehr auf der Tagesordnung; etwas Revolte liegt dennoch in der Luft. Sehr anschaulich setzt Assayas, Jahrgang 1955 und zuletzt sehr erfolgreich mit „Carlos“ (fd 40 131), die diversen Suchbewegungen der Post-68er-Jahre zwischen Straßenkampf, Betriebsarbeit, Terrorismus, Underground-Publizistik, Künstler-Existenzialismus, Drogenrausch und Hippie-Trail nach Kabul in Szene. Zur souverän kompilierten und von Autobiografischem zeugenden Musik vo

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