Cloud Atlas

Science-Fiction | USA/Deutschland/Hongkong/Singapur 2012 | 172 (24 B./sec.)/166 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Tom Tykwer

Sechs Erzählungen verschachteln sich zu einem fabulierfreudigen Kaleidoskop von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur fernen Zukunft, in dem alles permanent miteinander verwoben und parallel gesetzt wird. Die opulente Reise durch Zeit und Raum, Epochen und Moden, Gedankenwelten und Weltansichten verdichtet sich zu einem bildgewaltigen metaphysischen Abenteuerfilm, der von den Höhen und Tiefen der menschlichen Zivilisation, von Gewalt, Macht und Machtmissbrauch erzählt und den freien Willen des Menschen, seine Bereitschaft zu Mut, Freundschaft und Vertrauen feiert. Das intelligent-unterhaltsame Spiel mit Verwandlungen und Masken verbindet geschickt filmische Genres und jongliert mit historischem Seefahrer-Drama, 1970er-Jahre-Thriller, kulturkritischer Farce, Kunstfilm und dystopischer Science-Fiction-Oper. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CLOUD ATLAS
Produktionsland
USA/Deutschland/Hongkong/Singapur
Produktionsjahr
2012
Regie
Tom Tykwer · Andy Wachowski · Lana Wachowski
Buch
Tom Tykwer · Andy Wachowski · Lana Wachowski
Kamera
Frank Griebe · John Toll
Musik
Reinhold Heil · Johnny Klimek · Tom Tykwer
Schnitt
Alexander Berner
Darsteller
Tom Hanks (Dr. Henry Goose/Isaac Sachs/"Duster" Hoggins u.a.) · Halle Berry (Luisa Rey/Jacasta Ayrs/Stammesangehörige u.a.) · Jim Broadbent (Vyvyan Ayrs/Timothy Cavendish/Capt. Molyneux u.a.) · Hugo Weaving (Bill Smoke/Nurse Noakes/Old Georgie u.a.) · Jim Sturgess (Adam Ewing/Hae-Joo Chang/Hotelgast u.a.)
Länge
172 (24 B./sec.)/166 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
15.11.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Science-Fiction | Abenteuer | Thriller | Historienfilm
Diskussion
Eine wilde Reise durch Zeit und Raum, Epochen und Moden, Gedankenwelten und Weltansichten – wobei das nur scheinbar Vergangene weit über die Zukunft hinaus weist und zur düsteren Vision des noch Kommenden wird. Mit „Cloud Atlas“ reist man im Jahr 1850 über den Pazifik, wenn ein junger Notar aus San Francisco auf dem Rückweg von Australien Unterdrückung und Rassismus, Sklavenwelt und Missionierung begegnet und seine Eindrücke an Körper und Geist durchleidet; man folgt in den frühen 1930er-Jahren einem erfolglosen, aber hochtalentierten englischen Musiker auf ein belgisches Schloss, auf dem er seiner Passion für musikalische Kompositionstechniken, aber auch seinen sinnlichen Begehrlichkeiten ausgeliefert ist; wird in einen Thriller des Jahres 1975 entführt, in der eine mutige Journalistin gegen einen mächtigen Atomkonzern, seine mörderischen Intrigen und eiskalten Attentäter antritt; erlebt „das grausige Martyrium“ eines alternden Verlegers (in der Gegenwart) im Rahmen einer lustvoll ausgereizten Farce, in der die Insassen eines dubiosen Pflegeheims übers Kuckucksnest fliegen; wird in die Zukunft e

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