More Than Honey

Dokumentarfilm | Schweiz/Deutschland/Österreich 2012 | 94 (24 B./sec.)/91 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Markus Imhoof

Bienenvölker spielen weltweit als Honiglieferanten, aber auch als Bestäuber von Pflanzen eine unverzichtbare Rolle. Seit Jahren sorgt deshalb das rätselhafte Bienensterben für beträchtliche Unruhe. Der Dokumentarfilm spürt diesem Phänomen von Kalifornien bis China nach und besucht Imker, die sehr unterschiedliche Haltungen zu ihrem Beruf und den Bienen einnehmen. Mit einem sehr persönlichen Off-Kommentar sowie einer beeindruckenden Bildsprache huldigt er den Bienen und ihrer Rolle für Natur und Mensch, wobei auch kritische Fragen nach dem Umgang des Menschen mit ihnen gestellt werden. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MORE THAN HONEY
Produktionsland
Schweiz/Deutschland/Österreich
Produktionsjahr
2012
Regie
Markus Imhoof
Buch
Markus Imhoof
Kamera
Jörg Jeshel · Attila Boa
Musik
Peter Scherer
Schnitt
Anne Fabini
Länge
94 (24 B.
sec.)
91 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
08.11.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
In manchen Landstrichen Chinas werden die Obstbäume von Menschen bestäubt. Das liegt daran, dass Mao die Spatzen ausrotten ließ – sie fressen den Menschen angeblich das Getreide weg. Die darauf folgenden Schädlingsplagen wurden massiv chemisch bekämpft. Die Schädlinge starben – und mit ihnen die Bienen. Für seinen Dokumentarfilm „More than Honey“ ist Markus Imhoof auch nach China gereist; er zeigt Bilder vom Handel mit Apfelpollen und von Wanderarbeitern, die die Blüten per Hand bestäuben. Seine Reise beginnt jedoch in seiner Heimat: der Schweiz. Imhoof besucht einen Imker, der noch traditionell arbeitet und seinen wilden, nicht sesshaften Bienen „hinterher läuft“; auch schaut er bei anderen Imkern vorbei, die sich am globalen Handel mit Bienenstöcken und -königinnen beteiligen. So unterschiedlich die Imker auch arbeiten, haben sie eines doch gemeinsam: Alle sind von einem Bienen

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