Thriller | Großbritannien 2012 | 109 Minuten

Regie: Martin McDonagh

Ein Autor ringt mit seinem Drehbuch um sieben psychopathische Mörder. Der Film visualisiert diese Episoden, wobei ihr Realitätsstatus vage bleibt: Spielen sie sich nur im Kopf des Autors ab, oder passieren sie wirklich? Der ironisch-selbstreflexive Thriller spielt mit Verweisen auf diverse Vorbilder sowie einem Reigen populärer Darsteller, was kurzzeitig unterhält, bald aber demselben Überdruss an immergleichen Genrestandards zum Opfer fällt, den der Film satirisch aufs Korn nehmen will.

Filmdaten

Originaltitel
SEVEN PSYCHOPATHS
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2012
Regie
Martin McDonagh
Buch
Martin McDonagh
Kamera
Ben Davis
Musik
Carter Burwell
Schnitt
Lisa Gunning
Darsteller
Colin Farrell (Marty) · Sam Rockwell (Billy) · Woody Harrelson (Charlie) · Tom Waits (Zachariah) · Christopher Walken (Hans)
Länge
109 Minuten
Kinostart
06.12.2012
Fsk
ab 16; f
Genre
Thriller
Diskussion
„Seven Psychopaths“ heißt der Film nicht nur im Original, so lautet auch der Titel jenes Drehbuchs, an dem der versoffene Protagonist dieser blutigen Farce arbeitet. Mehr als die zwei Worte auf dem Deckblatt hat der Autor Marty nicht anzubieten, als ihn ein drängelnder Anruf seines Hollywood-Agenten aus dem Schlaf reißt. So, wie sich Marty peu à peu ein Handlungsgerüst zurechtzimmert, indem er beim Drehbuchschreiben die Geschichten von sieben psychopathischen Mördern aneinanderreiht, so tut es auch der Film, indem er eben jene Geschichten episodisch illustriert. Marty lässt Zeitungsmeldungen in das Skript über einen Serienkiller einfließen, der in Los Angeles Mafiosi ins Jenseits befördert, und er eignet sich überdies eine alttestamentarisch angehauchte Schauergeschi

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren