Müll im Garten Eden

Dokumentarfilm | Deutschland 2012 | 97 (24 B./sec.)/93 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Fatih Akin

Im türkischen Dorf Camburnu an der Schwarzmeerküste wurde 1995 gegen den erbitterten Widerstand der Bevölkerung eine Müllkippe gebaut, die seither die Gegend vergiftet. Die von Sympathie für die Anwohner getragene Dokumentation von Fatih Akin rollt die Historie des Umweltskandals auf, was wie eine Realsatire aus Absurdistan wirkt. Gedreht mit dem Herzblut der persönlichen Betroffenheit, krankt der Film unübersehbar daran, dass er dramaturgisch weitgehend Stückwerk bleibt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Fatih Akin
Buch
Fatih Akin
Kamera
Bünyamin Seyrekbasan · Hervé Dieu
Musik
Alexander Hacke
Schnitt
Andrew Bird
Länge
97 (24 B./sec.)/93 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
06.12.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Alive
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Diskussion
Das Dorf Camburnu an der türkischen Schwarzmeerküste war ein idyllischer Flecken Erde. Bis die Regierung in Ankara 1995 beschloss, in den Hügeln oberhalb des Orts eine große Mülldeponie anzulegen, in der die Abfälle der nahen Großstadt Trabzon und der umliegenden Gemeinden entsorgt werden sollten. Zwar regte sich im Dorf frühzeitig Widerstand gegen das Projekt, doch die Anlage wurde unter Umgehung mehrerer Bau- und Umweltschutzbestimmungen dennoch gebaut. Seitdem dringen aus der Deponie ungehindert Giftstoffe ins Grundwasser. Außerdem stinkt es in Camburnu buchstäblich zum Himmel. Ein Öko-Skandal,

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