Mord in Eberswalde

Krimi | Deutschland 2012 | 90 Minuten

Regie: Stephan Wagner

Der Mord an zwei neunjährigen Jungen beschäftigt einen Kriminalkommissar sowie einen mit ihm befreundeten Major des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Der Polizist glaubt, dass ein psychisch kranker Mensch der Täter ist und verweist auf Parallelen zum westdeutschen Fall "Jürgen Bartsch". Die Ermittlungen aber werden eingestellt; erst als 1971 ein ähnliches Verbrechen geschieht, erhält der Kommissar freie Hand und kann den Täter fassen. Spannendes (Fernseh-)Kriminaldrama nach einem authentischen Fall, der Ende der 1960er-Jahre die DDR erschütterte. Dem Mörder konnten acht Morde zur Last gelegt werden; er war der letzte Mensch, bei dem die Todesstrafe in der DDR vollzogen wurde. Der Film fängt viel Zeitkolorit ein und thematisiert hellsichtig die Ideologie der DDR. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Stephan Wagner
Buch
Holger Karsten Schmidt
Kamera
Thomas Benesch
Musik
Irmin Schmidt
Schnitt
Gunnar Wanne-Eickel
Darsteller
Ronald Zehrfeld (Heinz Gödicke) · Florian Panzner (Stefan Witt) · Ulrike C. Tscharre (Carla Böhm) · Godehard Giese (Dr. Liebers) · Martin Brambach (Georg Thom)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi

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