Nachtzug nach Lissabon

Drama | Deutschland/Schweiz/Portugal 2012 | 111 (24 B./sec.)/107 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Bille August

Ein Lateinlehrer aus Bern bewahrt eine lebensmüde Frau vor dem Sprung von einer Brücke. Dabei fällt ihm ein philosophisches Büchlein in die Hände, auf dessen Spuren er nach Lissabon reist und über den Erinnerungen an die Salazar-Diktatur sein eigenes Leben in Frage stellt. Eine uninspirierte, nahezu verstockte Besteller-Adaption, die zu einer assoziationslosen Aneinanderreihung von Rückblicken auf eine Liebe in Zeiten der Revolution verkommt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
NIGHT TRAIN TO LISBON
Produktionsland
Deutschland/Schweiz/Portugal
Produktionsjahr
2012
Regie
Bille August
Buch
Greg Latter · Ulrich Herrmann
Kamera
Filip Zumbrunn
Musik
Annette Focks
Schnitt
Hansjörg Weissbrich
Darsteller
Jeremy Irons (Raimund Gregorius) · Mélanie Laurent (Estefania) · Jack Huston (Amadeu de Prado) · Martina Gedeck (Mariana) · Tom Courtenay (Joao Eca)
Länge
111 (24 B.
sec.)
107 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
07.03.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Concorde (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 1.78:1, dts-HD engl./dt., dts dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Raimund Gregorius (Jeremy Irons) ist ein Büchermensch. Wie Peter Kein in Elias Canettis Entwicklungsroman „Die Blendung“ nimmt er seine Bedürfnisse erst auf dem Umweg der Schriftzeichen wahr. Nachts spielt der gealterte Lateinlehrer zwischen hohen Bücherwänden gegen sich selber Schach; tagsüber lässt ihn der Alltagstrott nicht mehr aus den Fängen. Doch anders als Kien verfällt Gregorius nicht dem Wahnsinn, als plötzlich eine Frau in sein Leben tritt: Im letzten Moment zerrt er eine Selbstmörderin vom Brückengelände, die jedoch genauso unvermittelt wieder verschwunden ist. Zur

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren