The Place Beyond the Pines

Drama | USA 2012 | 140 Minuten

Regie: Derek Cianfrance

Ein Stuntman erfährt, dass eine Frau, mit der er eine Affäre hatte, von ihm ein Kind bekommen hat. Er beschließt, seiner Rolle als Vater und Versorger gerecht zu werden, indem er als Bankräuber Geld beschafft. Ein Polizist, ebenfalls frisch gebackener Vater, kommt ihm dabei auf tragische Weise in die Quere. 15 Jahre später treffen die Söhne der beiden aufeinander. Das Drama erzählt in drei Akten mit jeweils unterschiedlichen Hauptfiguren von Männern, die mit ihren Rollenerwartungen, eigenen wie von außen herangetragenen, ringen. Dank der fulminanten Kameraarbeit faszinieren vor allem die beiden ersten Porträts, doch die einzelnen Teile bleiben disparat und fügen sich nicht zu einem Ganzen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE PLACE BEYOND THE PINES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Derek Cianfrance
Buch
Derek Cianfrance · Ben Coccio · Darius Marder
Kamera
Sean Bobbitt
Musik
Mike Patton
Schnitt
Jim Helton · Ron Patane
Darsteller
Ryan Gosling (Luke) · Bradley Cooper (Avery) · Eva Mendes (Romina) · Mahershalalhashbaz Ali (Kofi) · Ben Mendelsohn (Robin)
Länge
140 Minuten
Kinostart
13.06.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (10 Min.).

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Ein durchtrainierter, nicht gerade kunstvoll tätowierter Männerkörper, umgeben von den strahlenden, tanzenden Lichtern eines nächtlichen Jahrmarkts. Der Auftritt des Motorrad-Stuntman „Handsome Luke“ gleicht einer Bühnenshow, bei dem Glamour und Kirmes-Trash nah beieinanderliegen. Auf dem Weg durch die Menge zur „Todeswand“ – ein käfigartiger Zylinder für spektakuläre Steilwand-Akrobatik –, folgt ihm die Kamera buchstäblich auf Schritt und Tritt und kann dabei nicht von seiner schönen Rückenansicht lassen: Luke zieht zunächst ein Metallica-T-Shirt an, bevor er sich seine knallrote Lederjacke überstreift, sein blondiertes Haar leuchtet in der Nacht, schließlich verschwindet es unter einem Helm. Dass „The Place Beyond the Pines“ am Anfang einen Jahrmarkt als Schauplatz wählt, ist nur konsequent: Alles an diesem ersten Teil des Films ist Pose, Theater, Performance, nah dran auch an den Stilisierungen des Biker

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