We Steal Secrets: Die WikiLeaks Geschichte

Dokumentarfilm | USA 2013 | 130 Minuten

Regie: Alex Gibney

Dokumentarfilm über die Geschichte der Internet-Plattform WikiLeaks und ihrer beiden wichtigsten Protagonisten: dem charismatischen Sprecher Julian Assange und ihrem wichtigsten Informanten, dem US-Gefreiten Bradley Manning. Mit vielen Interviews und Archivmaterialien wird ein brisantes Stück Zeitgeschichte rekonstruiert, das als undurchdringliches Netz aus Lüge, Wahrheit, Verrat und finsteren Verschwörungstheorien erscheint. Mittels Montage erzeugt der sehr unterhaltsame Film selbst eine Art unendlichen digitalen Raum, wobei er die Metapher "Internet" als Netz miteinander verlinkter Ereignisse visualisiert. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
WE STEAL SECRETS: THE STORY OF WIKILEAKS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Alex Gibney
Buch
Alex Gibney
Kamera
Maryse Alberti
Musik
Will Bates
Schnitt
Andy Grieve
Länge
130 Minuten
Kinostart
11.07.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD2.0 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 1.85:1, dts-HD2.0 engl./dt.)
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Diskussion
Als der charismatische Sprecher der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, im Sommer 2010 die Veröffentlichung von geheimen Dokumenten des US-Militärs und des amerikanischen Außenministeriums ankündigte, löste er Entrüstungsstürme wie Jubel aus. Die amerikanische Diplomatie und Militärpolitik würden plötzlich nackt auf dem elektronischen Präsentierteller liegen, freuten sich manche, andere bejubelten die Demokratisierung der Information. Die Aktion löste aber auch heftige Debatten über Verantwortung und die Ethik der Medien und insbesondere des Enthüllungsjournalismus in Zeiten des Internets aus, auch die Frage, ob man jedes Dokument, jede Nachricht und

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