Drama | Deutschland 2012 | 97 (24 B./sec.)/93 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Stanislav Güntner

Ein junger deutschrussischer Ex-Sträfling versucht, mit dem Erlös von Hehlerware ein Taxiunternehmen zu gründen. Er verliebt sich in eine reiche Kunststudentin, wird aber von seiner kriminellen Vergangenheit eingeholt. Ein klischeehafter Film mit zahllosen Konflikten und Personen, plakativ inszeniert und um eine dramaturgisch unglaubwürdige Romeo-und-Julia-Variante ergänzt, die ihrem Anspruch als Migrationsdrama gerecht wird. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Stanislav Güntner
Buch
Stanislav Güntner · Alexei Mamedov
Kamera
Bernhard Keller
Musik
Leven Basharuli
Schnitt
Barbara von Weitershausen
Darsteller
Mark Filatov (Dima) · Emilia Schüle (Nadja) · Alex Brendemühl (Georgij) · Kai-Michael Müller (Paul) · Katerina Poladjan (Irina)
Länge
97 (24 B.
sec.)
93 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
18.07.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Diskussion
„Nemez“ ist russisch und steht für „Deutscher“. Als solcher wird Dima, der junge Held des Films, vom hinkenden Kunstdieb Georgij verspottet, für den er in Berlin „arbeitet“. Gleich zu Beginn landet Dima nach einem Einbruch im Gefängnis. Bevor er geschnappt wird, gelingt es ihm jedoch, eine wertvolle antike Münze in einem Fahrstuhl zu verstecken. Nach seiner Entlassung möchte er mit dem Geld aus dem Verkauf der Münze mit seinem Vater ein Taxiunternehmen gründen. Der aber schämt sich für den vorbestraften Sohn, hat genug vom Taxifahren und vom Spätaussiedlerleben und will nach Russland zurück. Ganz im Gegensatz zu Dima. Der brüllt seinem Vater in einem melodramatischen Auftritt entgegen, dass er das alles nur für

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