Abenteuerfilm | USA 2013 | 119 Minuten

Regie: Carl Rinsch

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts schließt sich ein herumziehender Krieger einer ebenfalls heimatlosen Samurai-Gruppe an, die den Tod ihres Fürsten rächen will, der den Ränkespielen eines heimtückischen Gegners und dessen Hexe zum Opfer fiel. Die Hollywood-Adaption einer berühmten japanischen Legende setzt vorrangig auf bombastische Schauwerte, gewaltige Massenszenen, rituelle Zweikämpfe und kostümierte Fantasy-Gemetzel. Ein visuell aufgeblähtes, inhaltlich arg vereinfachendes Epos, in dem der kammerspielartige Kern und die aufgesetzte Fantasy so gar nicht zueinanderfinden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
47 RONIN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Carl Rinsch
Buch
Chris Morgan · Hossein Amini
Kamera
John Mathieson
Musik
Ilan Eshkeri
Schnitt
Stuart Baird
Darsteller
Keanu Reeves (Kai) · Hiroyuki Sanada (Oishi) · Tadanobu Asano (Lord Kira) · Rinko Kikuchi (Mizuki) · Cary-Hiroyuki Tagawa (Shogun)
Länge
119 Minuten
Kinostart
30.01.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Abenteuerfilm | Actionfilm | Martial-Arts-Film

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der BD-Edition enthalten u.a. ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (8 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Mit dem europäischen Verstand ist die Kultur des japanischen Kaiserreichs nur schwer zu erfassen. Geht es gar um die bewegte und bewegende Geschichte des Inselreiches, sind die Traditionen, Bräuche und das Leben unter harten, selbst auferlegten Regeln allenfalls als exotische Märchen goutierbar. Geschichten von Samurai kommen gleich nach denen von unheimlichen Drachen, Trollen oder den Hobbits. Umso erstaunlicher ist es, das ausgerechnet ein Hollywood-Film eine Geschichte erzählen will, die „uns“ die alte Kultur und die auf ihr fußenden Rituale näher bringen, ja verständlich machen will. Der Film schürt Erwartungen, zumal er sich keiner geringeren Geschichte annimmt als der der sogenannten „47 Ronin“. Aus dieser Legende bezieht die japanische Gesellschaft ihre Kraft für bedingungslose Treue gegenüber Höherem sowie ihre Selbs

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