Drama | USA 2013 | 126 Minuten

Regie: Spike Jonze

Ein sensibler Ghostwriter verfasst für andere Menschen sehr persönliche Briefe, vermag selbst aber keine tieferen Beziehungen zu Frauen aufzubauen. Als er ein hochkomplexes Betriebsprogramm für seinen Computer erwirbt, das über eine weibliche Stimme mit ihm kommuniziert, verliebt er sich in seine sensible und humorvolle Gesprächspartnerin – und stößt überraschend auf Gegenliebe. Eine in der nahen Zukunft spielende Gefühlsodyssee, die sich mit leisem Humor und ohne Effekthascherei ganz auf die Entwicklung der „unmöglichen“ Romanze konzentriert. Dabei lässt sich der Film freilich nur wenig auf die Eigenheiten des Digitalen ein und drückt sich vor der Sprengkraft seiner futuristischen Ideen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Spike Jonze
Buch
Spike Jonze
Kamera
Hoyte van Hoytema
Musik
Arcade Fire
Schnitt
Jeff Buchanan · Eric Zumbrunnen
Darsteller
Joaquin Phoenix (Theodore) · Scarlett Johansson (Stimme Samantha (im Original)) · Amy Adams (Amy) · Rooney Mara (Catherine) · Olivia Wilde (Blind Date)
Länge
126 Minuten
Kinostart
27.03.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Liebesfilm | Science-Fiction

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. das Feature "Liebe im modernen Zeitalter" (15 Min.), in dem Wegbegleiter des Regisseurs über den Film reden. Die BD enthält zudem das Feature "Das titellose Rick Howard-Projekt" (24 Min.), eine filmisch anspruchsvolle Variation eines "Making of".

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Ein Mann verliebt sich in seinen Computer, genauer: in sein dezentrales Betriebssystem. Was sich als Plotidee in einem Satz zusammenfassen lässt, das ist eine Provokation, ein Stich ins Wespennest, ein Anlass für so viele Fragen, die unser Menschen- und Persönlichkeitsbild betreffen. Wie ist das wohl, wenn meine Partnerin unsterblich ist? Wie wäre es zu ertragen, mit jemandem zusammenzuleben, der so viel mehr über mich weiß, als es eine menschliche Gefährtin je könnte? Was ist das für eine Partnerschaft, wenn ich den anderen ein- und ausschalten kann? Wie funktioniert das mit dem Sex, und wie kann eine Maschine überhaupt Gefühle empfinden? Spike Jonze, Regisseur und Drehbuchautor in Personalunion, interessiert all dies nur am Rande. Mit

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