Die Erfindung der Liebe

- | Deutschland/Luxemburg 2013 | 104 Minuten

Regie: Lola Randl

Während der Dreharbeiten zu einem Spielfilm stirbt die junge Hauptdarstellerin. Das schockierte Team setzt die Dreharbeiten fort, wobei Änderungen am Drehbuch sowie der wachsende Eigensinn aller Beteiligten für Herausforderungen und Probleme sorgen. Der verschachtelt erzählte Film ist eine Reaktion auf authentische Erlebnisse: Die Schauspielerin Maria Kwiatkowsky (1985-2011) starb 26-jährig während der Dreharbeiten. Der danach neu konzipierte Film ist eine artifizielle, mitunter allzu exaltierte Auseinandersetzung mit Fragen nach Fiktion und Wirklichkeit, dem Leben und dem Tod. Eindrucksvoll sind einige der darstellerischen Leistungen, bewegend die Szenen mit Maria Kwiatkowsky. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Luxemburg
Produktionsjahr
2013
Regie
Lola Randl
Buch
Lola Randl · Philipp Pfeiffer
Kamera
Philipp Pfeiffer
Musik
Maciej Sledziecki
Schnitt
Andreas Wodraschke
Darsteller
Maria Kwiatkowsky (Emily Schenk) · Sunnyi Melles (Amine von Kirsch) · Bastian Trost (Daniel Strübel) · Samuel Finzi (Heinrich Ludowsky) · Mario Adorf (Hermann von Kirsch)
Länge
104 Minuten
Kinostart
01.05.2014
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
nfp (EuroVideo)
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Diskussion
Die Idee ist (be-)zwingend: Das letzte Quäntchen Leinwand-Präsenz der jungen Schauspielerin Maria Kwiatkowsky sollte nicht verschwendet werden, es sollte sicht- und erlebbar bleiben – als filmisch konservierte Erinnerung an eine Ausnahmeschauspielerin, von deren herausfordernder Art mancher irritiert war, womöglich gar verschreckt wurde. Während der Dreharbeiten zu „Die Erfindung der Liebe“ starb Maria Kwiatkowsky am 4.7.2011 im Alter von 26 Jahren; wobei das ganze Ausmaß ihrer mutmaßlichen Probleme und Lebenszweifel wohl selbst Kollegen unbekannt geblieben sein dürfte. Jahre zuvor, im Winter 2005, hatte die im Theater gefeierte Aktrice eine Berliner Kindertagesstätte in Brand gesetzt, sich danach auf das br

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