- | USA 2014 | 120 Minuten

Regie: Wally Pfister

Ein führender Forscher im Bereich künstliche Intelligenz wird von Antitechnik-Terroristen vergiftet und beschließt, vor seinem Tod sein Bewusstsein mit Hilfe seiner Frau und eines Freundes in einen Computer zu laden und online zu stellen. Im Internet entwickelt der vernetzte Geist nicht nur einen enormen Wissensdurst, sondern drängt auch darauf, die Welt zu verändern – notfalls gegen den Willen der Menschen. Ein kammerspielartiger Science-Fiction-Film, der das Verhältnis von Emotionen und Intellekt, Menschlichkeit und Größenwahn, Schöpfer und Geschöpf im Zeichen einer technologiegesättigen Welt neu durchbuchstabiert. Souverän arbeitet er mit gängigen Motiven des Genres, dessen Gut-Böse-Zuschreibungen und Identifikationsmuster geschickt unterlaufen werden. – Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TRANSCENDENCE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Wally Pfister
Buch
Jack Paglen
Kamera
Jess Hall
Musik
Mychael Danna
Schnitt
David Rosenbloom
Darsteller
Johnny Depp (Dr. Will Caster) · Rebecca Hall (Evelyn Caster) · Paul Bettany (Max Waters) · Morgan Freeman (Joseph) · Kate Mara (Bree)
Länge
120 Minuten
Kinostart
24.04.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
– Ab 14.

Heimkino

DVD & BD enthalten umfangreiche, jedoch zumeist auf Werbung abzielende Extras.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Das Regiedebüt von Wally Pfister ist Science Fiction im wortwörtlichen Sinn. Die Handlung ist wenn dann nur ein wenig in die Zukunft verschoben; Häuser, Straßen, Autos, Kleidung sehen aus wie in unserer Gegenwart. Alles, sagen Pfister und sein Drehbuchautor Jack Paglen, könnte genauso gut hier und heute passieren. Gemeinsam haben sie eine technikparanoide Fantasie entworfen, die – was das gute Recht von Fiktion ist – vorrangig die potenziellen Gefahren von künstlicher Intelligenz und weltweiter Vernetzung isoliert und deren Konsequenzen in ein mögliches, wenn auch nun ganz und gar nicht wahrscheinliches Szenario übersetzt. In der Exposition sieht man eine Stadt, die nach Ausnahmezustand aussieht: die technische Infrastruktur liegt brach. Kaputte Handys sind achtlos über die staubigen Straßen verstreut; i

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