Drama | Deutschland 2013 | 102 Minuten

Regie: Edward Berger

Ein zehnjähriger Junge aus Berlin muss für sich und seinen kleinen Bruder weitgehend allein sorgen, weil die alleinstehende Mutter der beiden keine Verantwortung übernimmt. Er kommt in ein Heim, wo er schikaniert wird, reißt aus und macht sich auf die Suche nach seiner Mutter. Ein bewegendes Drama, ganz zugeschnitten auf die Sichtweise seiner großartig gespielten Hauptfigur, das mit eindrücklichen Bildern von einer traurigen Kindheit erzählt. Die Odyssee durch eine gleichgültige Erwachsenwelt gerät freilich zunehmend unglaubwürdiger und spekuliert allzu aufdringlich auf Mitleid. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Edward Berger
Buch
Edward Berger · Nele Mueller-Stöfen
Kamera
Jens Harant
Musik
Christoph M. Kaiser · Julian Maas
Schnitt
Janina Herhoffer
Darsteller
Ivo Pietzcker (Jack) · Georg Arms (Manuel) · Luise Heyer (Sanna) · Nele Mueller-Stöfen (Becki) · Vincent Redetzki (Jonas)
Länge
102 Minuten
Kinostart
09.10.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Drama
Diskussion
Ein bisschen mehr Kindheit wäre nicht schlecht. Doch für das normale Leben eines Zehnjährigen mit Freunden, Fußballspielen und Spielkonsolen hat Jack keine Zeit. Seine alleinerziehende Mutter Sanna verhält sich mit Ende 20 fast noch wie ein Teenager, ohne sich groß Gedanken um das Morgen zu machen. Die Abende verbringt sie in der Disco und die Nächte mit wechselnden Männerbekanntschaften im Bett – wenn sie überhaupt nach Hause kommt. Mit Jack und seinem fünfjährigen Bruder Manuel geht sie wie mit Spielzeugen um, die ihr zwar lieb und teuer sind, die sie aber jederzeit zur Seite räumen kann, wenn sie auf etwas anderes Lust hat. Sie fühlt sich auch für die Versorgung ihrer Kinder nicht unbedingt zuständig, sodass es Jack überlassen bleibt, sich um halbwegs regelmäßige Mahlzei

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