In the Name of the Son

Drama | Belgien 2012 | 83 Minuten

Regie: Vincent Lannoo

Die Moderatorin einer katholischen Radiosendung wird schwer in ihrem Glauben erschüttert, als sich ihr Sohn das Leben nimmt, weil er von einem Priester missbraucht wurde. Enttäuscht vom Verhalten der Kirche, die den Schuldigen deckt, startet sie einen blutigen Rachefeldzug gegen pädophile Priester. Gescheiterter Versuch, den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche für eine schwarzhumorige Satire zu nutzen. Die Inszenierung lässt jeden Sinn für Originalität und Witz vermissen, die Schauspieler agieren hölzern und lustlos. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
AU NOM DU FILS
Produktionsland
Belgien
Produktionsjahr
2012
Regie
Vincent Lannoo
Buch
Albert Charles · Philippe Falardeau · Vincent Lannoo
Kamera
Vincent van Gelder
Musik
Michelino Buscaglia
Schnitt
Frédérique Broos
Darsteller
Astrid Whettnall (Elisabeth) · Achille Ridolfi (Achille) · Philippe Nahon (Pater Taon) · Zacharie Chasseriaud (Jean-Charles) · Albert Chassagne (Albert)
Länge
83 Minuten
Kinostart
06.11.2014
Fsk
ab 16 & ungeprüft
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Komödie

Heimkino

Die Extras der Standard-Editionen (DVD & BD von Donau Film) enthalten keine bemerkenswerten Extras. Die bei Inked Pictures erschienene FSK ungeprüfte "2-Disc Limited Edition" enthält DVD und BD in einem Mediabook und wird ergänzt durch ein 12-seitiges Bild-Booklet. Sämtliche Editionen enthalten den Film in ungekürzter Fassung. Die FSK Freigabe „ab 18“ von DVD und BD (Donau Film) bezieht sich auf das Bonusmaterial (Trailer etc.), der Film selbst hat eine Freigabe „ab 16“.

Verleih DVD
Donau Film (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
Donau Film (16:9, 2.35:1, dts-HDMA frz./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Verzückt streckt der Prediger Charlebois seine Pistole in die Höhe. Sein paramilitärisches Camp im belgischen Hinterland ist ein Hit: Brave christliche Bürger dürfen dort Sturmangriffe auf Islamisten-Pappfiguren ausführen, um für den künftigen Kampf der Kulturen gerüstet zu sein. Dass der Familienvater Marc sich dabei versehentlich selbst einen tödlichen Kopfschuss verpasst, stört Charlebois und seine „Soldaten Pius XII.“ nicht weiter; ein paar Märtyrer kommen gerade recht. Marcs Frau Elisabeth wird trotzdem lieber etwas von einem Jagdunfall erzählt, was die Moderatorin einer katholischen Radiosendung auch bereitwillig glaubt, weil sie alles glaubt, wenn es ihr ein Priester sagt. Erst als ihr Sohn sich umbringt, weil er von einem Pater missbraucht wurde, ändert sich ihr Weltbild radikal. Im wahrsten Sin

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren