Meine Mutter, ein Krieg und ich

Dokumentarfilm | Deutschland 2014 | 78 Minuten

Regie: Johann Feindt

Eine als filmisches Tagebuch aufbereitete Reise in die Vergangenheit der Regisseurin Tamara Trampe, die im Kriegswinter 1942 unter freiem Himmel und bei eisigen Temperaturen auf einem Feld an der Wolga geboren wurde. 70 Jahre später begibt sie sich auf Spurensuche in ihre alte Heimat, befragt Zeitzeugen und kompiliert diese mit Kommentaren ihrer Mutter, die ihr erst kurz vor ihrem Tod von den traumatischen Kriegsjahren als Krankenschwester an der Front erzählte. Die Suche nach dem unbekannten Vater, der die Mutter als russischer Offizier schwängerte, gestaltet sich kompliziert, verdichtet sich gleichwohl zu einem warmherzigen, mitunter emotional aufwühlenden Mosaik, das die private Familiengeschichte zu einem spannenden Stück Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts weitet und dabei auch von den seelischen Wunden erzählt, an denen in der Ukraine heute noch mehr als eine Generation leidet. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Johann Feindt · Tamara Trampe
Buch
Tamara Trampe
Kamera
Johann Feindt
Musik
Stephan Krumbiegel
Schnitt
Stephan Krumbiegel
Länge
78 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

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