Exodus: Götter und Könige

4K UHD. | USA/Großbritannien/Spanien 2014 | 142 Minuten

Regie: Ridley Scott

Neuverfilmung der biblischen Geschichte um Moses und den Auszug der Israeliten aus Ägypten bis zur Gesetzgebung am Berg Sinai. Der mit gewaltigen Schauwerten wuchernde Monumentalfilm ist im Kern nur ein Action-Spektakel, das mit den biblischen Quellen recht frei umgeht. Über weite Strecken wird er vom bravourösen Hauptdarsteller getragen, der die Wandlung des Protagonisten vom Günstling der Macht zum Rebellenführer, der unter der Last seiner Verantwortung leidet, nachvollziehbar macht. Die Inszenierung verfügt über eindrückliche Momente, verharrt aber thematisch allzu unverbindlich in den Konventionen des Genres. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
EXODUS: GODS AND KINGS
Produktionsland
USA/Großbritannien/Spanien
Produktionsjahr
2014
Regie
Ridley Scott
Buch
Adam Cooper · Bill Collage · Jeffrey Caine · Steven Zaillian
Kamera
Dariusz Wolski
Musik
Alberto Iglesias
Schnitt
Billy Rich
Darsteller
Christian Bale (Moses) · Aaron Paul (Josua) · Joel Edgerton (Ramses) · Sigourney Weaver (Tuia) · Ben Kingsley (Nun)
Länge
142 Minuten
Kinostart
25.12.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
4K UHD. | Bibelfilm | Monumentalfilm

Heimkino

Die Extras der Standardausgabe (DVD & BD) umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors Jeffrey Caine sowie ein Feature mit acht im Film nicht verwendeten Szenen (15 Min.). Eine ebenfalls erhältliche „3-Disc Collector’s Edition“ enthält zudem eine erhellende 153-minütige Doku zum Film. Die „3-Disc Collector’s Edition“ ist mit dem Silberling 2015 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts dt.)
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Actionspektakel vor biblischem Hintergrund

Diskussion

Die Ereignisse und Stationen der Handlung sind vorgegeben: Mosesʼ Flucht und seine Rückkehr, die biblischen Plagen, der Auszug der Israeliten aus Ägypten, die Teilung des Roten Meeres, der Empfang der Zehn Gebote. Kein Moses-Film kann auf diese Episoden verzichten. Doch je mehr eine solche Erzählung als Blockbuster für ein weltweites Publikum funktionieren soll, desto mehr muss die fehlende Spannung über den Ausgang der Handlung durch das „Wie“ wettgemacht werden, durch Schauwerte, Stars und kleinere Handlungsdetails, die den großen Bogen ausschmücken. Wie schon in manchen seiner jüngsten Filme versucht sich Ridley Scott an einer Rekonstruktion der Antike in Gestalt einer Wiederauferstehung des goldenen Kinozeitalters. Diskret, aber unverkennbar zitiert er die großen Vorbilder, vor allem Cecil B. De Milles Monumentalfilm „The Ten Commandments“ (1923) und dessen Remake „Die Zehn Gebote&ldqu

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