Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes

Horror | Großbritannien/Kanada 2014 | 98 Minuten

Regie: Tom Harper

Fortsetzung des Gespensterfilms "Die Frau in Schwarz" (2011), in dem eine Londoner Schulklasse auf der Flucht vor den Bomben der Nazis in einem abgelegenen Herrenhaus unterkommt, wo die vom Krieg verängstigten Kinder die dunkle Vergangenheit der alten Gemäuer herauf beschwören. Der Versuch, den Horror der damaligen Zeit mit dem fiktionalen Schrecken eines Todesengels zu verschmelzen, scheitert an der grellen Inszenierung. Der Film ist weniger an einer emotionalen Andeutungsdramaturgie und langsam anschwellenden Bedrohungen interessiert, setzt vielmehr auf Affekte, Schocks und eine dröhnende Soundcollage. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE WOMAN IN BLACK: ANGEL OF DEATH
Produktionsland
Großbritannien/Kanada
Produktionsjahr
2014
Regie
Tom Harper
Buch
Jon Croker
Kamera
George Steel
Musik
Marco Beltrami · Brandon Roberts · Marcus Trumpp
Schnitt
Mark Eckersley
Darsteller
Phoebe Fox (Eve Parkins) · Jeremy Irvine (Harry Burnstow) · Oaklee Pendergast (Edward) · Helen McCrory (Jean Hogg) · Alfie Simmons (Alfie)
Länge
98 Minuten
Kinostart
19.02.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror

Heimkino

Die FSK-Freigabe „ab 16“ bezieht sich auf das Bonusmaterial (Trailer etc.), der Film selbst hat eine Freigabe „ab 12“. Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (3 Min.).

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Ein Gespensterfilm

Diskussion
Immer diese Krähen! Als Schreckattrappe mögen sie im Horrorfilm zwar noch nicht ganz so ausgelutscht sein wie schwarze Katzen, die aus Nischen oder Schränken hervorspringen, weil es für die tatsächliche Bedrohung noch nicht Zeit ist. Doch die Szene in Tom Harpers Fortsetzung von „Die Frau in Schwarz“ (fd 40 994), in der ein schwarzes Federvieh schrill von außen ein Buntglasfenster streift, ist paradigmatisch für Harpers Inszenierung. Der erste Gespensterfilm der britischen Hammer Studios, die 2010 wieder in die Produktion einstiegen, war – anders als die expressiv bunten Fantasien der 1960er-Jahre, die Vincent Price und Christopher Lee zu Stars machten – ein na

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