Cinderella (2015)

Märchenfilm | USA 2015 | 105 Minuten

Regie: Kenneth Branagh

Grandiose Adaption des „Aschenputtel“-Märchens, die sich ganz dem Geist der Vorlage von Charles Perrault sowie der Disney-Zeichentrickversion aus dem Jahr 1950 verschreibt und bewusst auf eine radikale Neuinterpretation des Stoffs verzichtet. Der offensive Umgang mit der märchenimmanenten Gefühlsseligkeit, überwältigend schöne Schauwerte und perfekt besetzte Schauspieler verbinden sich mit dem Erzähltalent von Regisseur Kenneth Branagh zu einer mitreißend „altmodischen“ Märchenverfilmung. Reizvoll auch durch die geglückte Übertragung charakteristischer Elemente aus Disneys Zeichentrickfilmen in einen Realfilm. - Sehenswert ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
CINDERELLA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Kenneth Branagh
Buch
Chris Weitz
Kamera
Haris Zambarloukos
Musik
Patrick Doyle
Schnitt
Martin Walsh
Darsteller
Cate Blanchett (Stiefmutter) · Lily James (Ella) · Richard Madden (Prinz) · Stellan Skarsgård (Großherzog) · Holliday Grainger (Anastasia)
Länge
105 Minuten
Kinostart
12.03.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 8.
Genre
Märchenfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. den Kurzfilm "Frozen: Die Eiskönigin - Partyfieber" (8 Min.). Nur die BD enthält zudem vier Kurzfeatures zu dramaturgischen und technischen Teilaspekten des Films (27 Min.) sowie ein Feature mit einem alternativen Filmanfang (3 Min.).

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Walt Disney (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts-HD7.1 dt.)
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Diskussion
Rauchig tief dringt die Stimme aus dem Dunkel: „Es war einmal ein junges Mädchen…“. So fangen Märchen an, doch der sarkastische Tonfall enthüllt, dass das Folgende nicht auf ein glückliches Ende zusteuern kann. Die elegante Lady Tremaine erzählt in Kenneth Branaghs „Cinderella“-Neuverfilmung ihrer ungeliebten Stieftochter ein echtes Anti-Märchen: Eine Frau hat ihr ganzes Trachten auf eine reiche Heirat gesetzt. Doch zwei Ehen haben ihr nichts als eine doppelte Witwenschaft, untilgbare Sorgen um die Zukunft und zwei eingebildete Töchter eingebracht, die selbst aus Muttersicht nichts Reizvolles besitzen. „Und sie lebten unglücklich bis an ihr Lebensende“ – diese Schlussfolgerung ist von diabolischer Logik: Wo die Aussichten auf Glück so trübe sind, bleibt nur die Intrige als Mittel, das befürchtete Ende doch noch zu umgehen. Kenneth Branagh lässt Cate Blanchett in der Rolle der bösen Stiefmutter genüsslich in den F

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