10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?

Dokumentarfilm | Deutschland 2015 | 107 Minuten

Regie: Valentin Thurn

Engagiert-kritischer Dokumentarfilm, der sich auf eine Reise um die Welt begibt, um die Frage zu beantworten, wie die Ernährung der Menschheit noch möglich sein soll, wenn die Weltbevölkerung in absehbarer Zeit auf zehn Milliarden Menschen angestiegen sein wird. Dabei stellt er Konzerne und Großgrundbesitzer den Methoden von Klein- und Bio-Bauern gegenüber, denen seine Sympathie gilt. Indem er sein Plädoyer für eine regionale Vermarktung von Produkten mit überzeugenden Argumentationen untermauert, trägt er ebenso sachlich wie unterhaltsam zur Erhellung komplexer globaler Zusammenhänge bei.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Valentin Thurn
Buch
Sebastian Stobbe · Valentin Thurn
Kamera
Hajo Schomerus
Schnitt
Henk Drees
Länge
107 Minuten
Kinostart
16.04.2015
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Um die Zahl kreist alles. Zehn Milliarden Menschen werden Mitte des Jahrhunderts auf der Erde leben – wie sollen sie satt werden? Mit dieser Frage konfrontiert der Bestsellerautor, Dokumentarfilmregisseur und Ernährungsaktivist Valentin Thurn seine Gesprächspartner in „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“. Zu Beginn des Films streift der Autor über einen thailändischen Markt. Der große Mann mit Glatze ragt auffällig über die Einheimischen hinaus. Dann schiebt sich Valentin Thurn genüsslich eine frittierte Heuschrecke in den Mund und referiert über Insekten als proteinreiche Kost der Zukunft. Die Szene legt nahe, dass nun eine selbsterfahrungsjournalistische Reise folgen wird, auf der Thurn – einigermaßen narzisstisch und subjektiv, das lässt sich bei diesem Konzept kaum vermeiden – vor der Kamera agiert, wie Werner Boote etwa in seinem durchaus spannenden „Plastic Planet“ (fd 39 732). Das liegt schon deshalb nahe

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