Mad Max - Fury Road

4K UHD. | Australien/USA 2015 | 121 Minuten

Regie: George Miller

Spätes drittes Sequel des australischen Endzeit-Actionfilms "Mad Max" aus dem Jahr 1979: Der Einzelkämpfer Max trifft darin auf eine Kampfamazone, die einen Tankzug mit dem Harem eines grausamen Tyrannen in Richtung einer grünen Oase steuert, verfolgt von einer Horde unerbittlicher Krieger. In einem visuell bemerkenswerten Spektakel entfaltet sich vor den Totalen der Wüste eine Choreografie aus aufsehenerregenden Stunts und bombastischen Bildtableaus. Die Geschichte selbst bleibt dabei merklich dünn, wartet aber mit selbstsicher eingesetzten Camp-Elementen auf und vermag vor allem visuell und akustisch in ihren Bann zu ziehen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MAD MAX: FURY ROAD
Produktionsland
Australien/USA
Produktionsjahr
2015
Regie
George Miller
Buch
George Miller · Brendan McCarthy · Nick Lathouris
Kamera
John Seale
Musik
Junkie XL
Schnitt
Jason Ballantine · Margaret Sixel
Darsteller
Tom Hardy (Max Rockatansky) · Charlize Theron (Imperator Furiosa) · Hugh Keays-Byrne (Immortan Joe) · Zoë Kravitz (Toast) · Nicholas Hoult (Nux)
Länge
121 Minuten
Kinostart
14.05.2015
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
4K UHD. | Abenteuer | Action | Science-Fiction

Heimkino

Die Extras der DVD enthalten u.a. ein Feature mit drei im Film nicht verwendeten Szenen (3 Min.). Die umfangreicheren BD-Editionen enthalten als Bonus u.a. die Feature "Die Dreharbeiten" (29 Min.), "Auf vier Rädern - Aus Autos werden Kampfmaschinen" (23 Min.), "Am Limit: Max und Furiosa" (11 Min.), "Die Werkzeuge der Wüste" (14 Min.) sowie "Die Reize der fünf Frauen" (11 Min.). Die BD-Editionen sind mit dem Silberling 2015 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
2D: Warner (16:9, 2.35:1, DTrueHD7.1 engl./dt.) 3D & 4K: Warner (16:9, 2.35:1, Dolby_ATMOS engl./dt.)
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Diskussion
Früher sei er ein Cop gewesen, jetzt bestehe sein Leben nur noch aus Blut und Feuer. Die Kamera im Rücken, die endlose Wüste im Blick, hackt er mit der Ferse auf die zwei Köpfe einer Eidechse und steckt sich das mutierte Tier in den Mund. Viel mehr als diese zu Beginn aus dem Off gesprochenen Worte wird der von Schuld-Visionen heimgesuchte Mann nicht verlieren – der Held der Geschichte wird er allerdings auch nicht werden. Über 35 Jahre ist es her, dass Regisseur George Miller mit Mel Gibson als Max Rockatansky einen australischen Dystopie-Kosmos eröffnete, zu einer Zeit, als Peak Oil und atomare Vernichtung zum Greifen nah schienen. In zwei Fortsetzungen wurde die Narration so karg wie die Wüste, in der sie siedelte: vom Rachefeldzug eines Polizisten, der den Mord an seinem Kind und die Verstümmelung seiner Frau und seines Kollegen rächt, bis zum Endzeit-Szenario von Einzelkämpfer versus nach PS lechzenden Horden. Bezüglich ihres mörderischen Zeitvertreibs und ihrer Tachometer kannten sie keine Grenzen, und die reizt Miller nun gewohnt „campy“

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