Dürrenmatt - Eine Liebesgeschichte

Dokumentarfilm | Schweiz 2015 | 76 Minuten

Regie: Sabine Gisiger

Dokumentation über den 1990 verstorbenen Schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt, die neben seiner Arbeit auch seiner privaten Seite viel Raum zugesteht. Insbesondere die Beziehung zu seiner Ehefrau Lotti Geissler-Dürrenmatt und ihre Bedeutung für das schriftstellerische Werk wie auch als stabiles Element innerhalb der Familie werden beleuchtet. Dabei greift der Film auf gut ausgesuchtes Archivmaterial von Dürrenmatt zurück, das versiert mit Interviews seiner Kinder und seiner Schwester montiert ist. Die Verwendung von Bildern aus einem früheren Dokumentarfilm verhndert, dass der Film eine eigene Handschrift entwickelt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DÜRRENMATT - EINE LIEBESGESCHICHTE
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2015
Regie
Sabine Gisiger
Buch
Sabine Gisiger
Kamera
Matthias Günter
Musik
Ruth Dürrenmatt · Züri West
Schnitt
Andreas Winterstein
Länge
76 Minuten
Kinostart
05.11.2015
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm | Künstlerporträt

Informative, teilweise etwas unpersönliche Doku über den großen Schweizer Autor

Diskussion
Friedrich Dürrenmatt, geboren am 5.1.1921 als Sohn eines Pfarrers im bernischen Konolfingen, gestorben am 14. Dezember 1990 in Neuenburg, ist eine der herausragenden Schweizer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er war Schriftsteller, Maler und Denker. Er hat bissige Krimis und groteske Tragikomödien – etwa: „Der Besuch der alten Dame“, „Die Physiker“, „Achterloo“ – geschrieben, die noch heute gelesen und gespielt werden; seine Gemälde und Zeichnungen hängen im Centre Dürrenmatt in Neuenburg, wo er gelebt hat. Mit seiner ersten Frau, Lotti Geissler-Dürrenmatt, und den drei gemeinsamen Kindern, später seiner zweiten Frau, die wie seine erste Schauspielerin war: Charlotte Kerr. Fünfundzwanzig Jahre nach seinem Tod diesem großen Mann in einem Film nochmals

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