Actionfilm | USA/Großbritannien 2015 | 148 Minuten

Regie: Sam Mendes

Der britische Geheimdienst MI6 soll umstrukturiert werden: Statt Agenten vor Ort müssen fortan digitale Überwachung und die Vernetzung einschlägiger Datenbanken die Sicherheit garantieren. 007-Agent James Bond verfolgt derweil eine Spur aus seiner Vergangenheit, die ihn mit der Geheimorganisation „Spectre“ und ihrem dubiosen Leiter in Verbindung bringt. Der vierte Agentenfilm mit Daniel Craig in der Bond-Rolle (nach "Casino Royale", "Ein Quantum Trost" und "Skyfall") schließt eine Art "interne Tetralogie" ab; als insgesamt 24. Bond-Kinoabenteuer verbindet er darüber hinaus nostalgische Rückbezüge auf "klassische" Elemente der Reihe mit fulminanten Actionsequenzen. Bei aller Unterhaltsamkeit wirkt der Versuch, solche Reverenz mit Problemen und Herausforderungen von „Big Data“ plus einem Hauch Familienmelodram zusammenzubringen, etwas bemüht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SPECTRE
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2015
Regie
Sam Mendes
Buch
John Logan · Neal Purvis · Robert Wade · Jez Butterworth
Kamera
Hoyte van Hoytema
Musik
Thomas Newman
Schnitt
Lee Smith
Darsteller
Daniel Craig (James Bond) · Ralph Fiennes (M) · Ben Whishaw (Q) · Naomie Harris (Eve Moneypenny) · Christoph Waltz (Franz Oberhauser)
Länge
148 Minuten
Kinostart
05.11.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Actionfilm | Spionagefilm

Heimkino

Die DVD hat neben diversen wenig substantiellen Minifeaturettes keine bemerkenswerten Extras. Die BD enthält zudem zumindest die Featurette "Der spektakuläre Filmanfang" (20 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts dt.)
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Diskussion
Bond-Fans könnten weinen vor Freude: ein Aston Martin mit Schleudersitz und Flammenwerfer! Eine explodierende Armbanduhr! Eine Schurken-Festung in einem Meteoritenkrater! Und dazu jede Menge Leibesübungen: zu Land, zu Wasser und in der Luft, im Schnee und in der Wüste, mit Monica Bellucci, Léa Seydoux und – auf die harte Tour – mit Dave Bautista als „Beißer“-mäßigem Schlagetot. Moneypenny flirtet, Q rückt die Gimmicks raus und M hält seinem Doppelnullagenten den Rücken frei. Sam Mendes, der auch „Skyfall“ (fd 41 361) inszeniert hat, hat die Zuschauer mit Bond leiden lassen und sie mitten durchs Jammertal der altersbedingten Verschleißerscheinungen und einer tiefen Verunsicherung in der neuen virtuellen Welt geführt. In „Spectre“ gibt es endlich „Redemption“, also die Erlösung oder Wiedergutmachung. Das sei es, so Mendes, was er Bond mit dem 24. Abenteuer habe spendieren wollen, und es ist ihm vollauf gelungen. Allerdings zu dem Pr

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