Ich bin dann mal weg

Komödie | Deutschland 2015 | 92 Minuten

Regie: Julia von Heinz

Im Jahr 2001 wanderte der Entertainer und Komiker Hape Kerkerling über den Jakobsweg Richtung Santiago de Compostella, um Abstand zu sich und seinem aufreibenden Berufsleben zu gewinnen. Seine in einem Buch verarbeiteten Erlebnisse und Erfahrungen greift der gleichnamige Film zwar auf, verfehlt aber in seiner dekorativen Bebilderung gerade den menschlich-sanften Ton der Vorlage. Mit launigen Kalenderweisheiten, oberflächlichen Rührseligkeiten und kunstgewerblichen Nichtigkeiten stürzt der zahnlose Film ins tiefe Loch des Banalen. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Julia von Heinz
Buch
Jane Ainscough · Christoph Silber · Sandra Nettelbeck
Kamera
Felix Poplawsky
Schnitt
Georg Söring · Alexander Dittner
Darsteller
Devid Striesow (Hape) · Martina Gedeck (Stella) · Karoline Schuch (Lena) · Annette Frier (Dörte) · Katharina Thalbach (Oma Bertha)
Länge
92 Minuten
Kinostart
24.12.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie | Literaturverfilmung

Ernüchternd: Auf den Spuren von Hape Kerkeling

Diskussion
Hape Kerkelings gleichnamiges Buch über seine Erlebnisse und Erfahrungen während seiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg war nach 2006 eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Zwei Jahre lang belegte es die Sachbuch-Hitliste – wohl in Ermangelung einer passenderen Kategorie, denn Kerkeling ging weder sachlich noch gar dokumentarisch mit seiner Reise um. Er beobachtete vielmehr betont persönlich, mal launig, mal nachdenklich, in jedem Fall aber sehr unterhaltsam das mehr touristisch als religiös geprägte Treiben um ihn herum. Um explizit christliche Pilger machte der seinerzeit ausgebrannte und erschöpfte Entertainer ohnehin einen Bogen, weil er sie nicht al

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