Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück

Drama | Deutschland/Frankreich/Luxemburg 2015 | 110 Minuten

Regie: Florian Gallenberger

Nach der Machtergreifung Pinochets im September 1973 wird ein deutscher Fotograf in die Colonia Dignidad des Laienpredigers Paul Schäfer verschleppt und brutal gefoltert. Auf der Suche nach ihm schließt sich seine Geliebte selbst der Sekte an und erfasst allmählich das ganze Ausmaß des diktatorischen Schreckensregimes in Schäfers Gottesstaat. Der visuell eindringlich fotografierte, gut gespielte Film beginnt als packender Politthriller, der sich bald zu einem dunklen, bedrückenden Märchen wandelt, das sich in Atmosphären und melodramatischen Zuspitzungen erschöpft. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
COLONIA DIGNIDAD
Produktionsland
Deutschland/Frankreich/Luxemburg
Produktionsjahr
2015
Regie
Florian Gallenberger
Buch
Torsten Wenzel · Florian Gallenberger
Kamera
Kolja Brandt
Musik
André Dziezuk · Fernando Velázquez
Schnitt
Hansjörg Weissbrich
Darsteller
Emma Watson (Lena) · Daniel Brühl (Daniel) · Michael Nyqvist (Paul Schäfer) · Richenda Carey (Gisela) · Vicky Krieps (Ursel)
Länge
110 Minuten
Kinostart
18.02.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Historienfilm

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD und die Special Edition (2 DVDs) enthalten indes eine Spiegel-TV Dokumentation zum Thema des Films (48 Min.), die Featurettes "Politische Folgen" (18 Min.), "Im Leben von Daniel Brühl (13 Min.) und "Florian Gallenberger bei Joiz" (24 Min.) sowie ein längeres Interview mit Jörg Schnellenkamp (10 Min.). Alle Editionen enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte. BD und Special Edition sind mit dem Silberling 2016 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Ein Lager, mitten im Wald. Halb Gutshof, halb KZ. Geschützt durch Starkstrom-Zaun und Selbstschutzanlagen. Männern, Frauen und Kinder wohnen getrennt voneinander. Über Lautsprecher hören sie die Stimme ihres religiösen Führers, salbungsvolle Worte und einen streng strukturierten Tagesablauf. Die Menschen für ein frommes, freudloses Dasein. Ihre Gesichter sind stumpf, ihre Augen leer. Jeder hat Angst, und jeder kontrolliert jeden. Die „Colonia Dignidad“, der kleine „Gottesstaat“, über den der deutsche Laienprediger Paul Schäfer mit absoluter Macht herrschte, liegt 200 Kilometer südlich von Santiago de Chile. Florian Gallenbergers Film führt zurück ins Jahr 1973. Lena, eine junge deutsche Stewardess, landet in Santiago de Chile. Ihr Freund, der Fotograf Daniel

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