Dokumentarfilm | Deutschland 2016 | 127 Minuten

Regie: Volker Koepp

Inmitten seiner Wahlheimat Uckermark reflektiert der Dokumentarist Volker Koepp über die Veränderungen der letzten 20 Jahre. Zärtlich lässt er als sanftmütiger Begleiter Menschen zu Wort kommen, die sich der Zerstörungswut der industriellen Moderne, den riesigen Tiermastanlagen, Golfplätzen, Windparks und Monokulturen entgegenstellen, befragt Alteingesessene und Zugezogene, Landwirte und Umweltschützer. Dabei hält der Dokumentarfilm das Prinzip Solidarität als die gemeinsame Kraft der vermeintlich Schwachen hoch, die dazu beiträgt, ein Stück Kulturlandschaft für die Menschheit zu retten. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Volker Koepp
Buch
Barbara Frankenstein · Volker Koepp
Kamera
Lotta Kilian
Musik
Ulrike Haage
Schnitt
Christoph Krüger
Länge
127 Minuten
Kinostart
03.03.2016
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Salzgeber (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Volker Koepp reflektiert über Veränderungen in der Uckermark über die letzten 20 Jahre

Diskussion
Eine sanft geschwungene Hügellandschaft vor blauem Himmel. Langsam ziehen Wolken vorbei und schieben sich vor die Sonne, dann legen sich Schatten über die weite Flur. Dieses Motiv, mit dem Volker Koepp „Landstück“ eröffnet, darf durchaus als Metapher verstanden werden. Die Uckermark, jene dünn besiedelte, wald- und wasserreiche Gegend nordöstlich von Berlin, die Koepp seit langem als seine Wahlheimat betrachtet, ist keineswegs jene unangetastete Idylle, die der eilige Reisende hier vielleicht zu entdecken glaubt. Die zauberische Schönheit der Landschaft, die vor allem in der Vielfalt ihrer Details beruht, ist bedroht. Beides, das Faszinosum Uckermark und deren mehr als nur schleichende Zerstörung, werden in „Landstück“ thematisiert. Auch filmbiografisch schließt sich ein Kreis: Schon 1976 drehten Koepp und

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