Lolo - Drei ist einer zu viel

Komödie | Frankreich 2015 | 100 Minuten

Regie: Julie Delpy

Eine neurotische Hypochonderin aus Paris verliebt sich im Urlaub in einen Informatiker aus der Provinz, den es beruflich kurz darauf ebenfalls in die Hauptstadt verschlägt. Einer dauerhaften Beziehung steht damit nur noch ihr 19-jähriger Sohn entgegen, der den Rivalen mit monströsen Intrigen zu sabotieren versucht. In ihrer sechsten Regie-Arbeit reiht die französische Schauspielerin Julie Delpy ihre bewährten Komödien-Elemente etwas zu kalkuliert aneinander. Die zunehmend absurdere Farce mit vielen Karikaturen, schnellen Wortwechseln und infantiler Situationskomik erfreut eine Weile als machiavellistischer Reigen, rutscht dann aber doch allzu vorhersehbar in ausgetretene Pfade. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LOLO
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2015
Regie
Julie Delpy
Buch
Julie Delpy · Eugénie Grandval
Kamera
Thierry Arbogast
Musik
Mathieu Lamboley
Schnitt
Virginie Bruant
Darsteller
Julie Delpy (Violette) · Dany Boon (Jean-René Graves) · Vincent Lacoste (Lolo) · Karin Viard (Ariane) · Antoine Lounguine (Lulu)
Länge
100 Minuten
Kinostart
17.03.2016
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
nfp/Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
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Diskussion
Wieder schreibt sich Julie Delpy eine Rolle auf den Leib, nur wähnt man sich diesmal in einer etwas vorhersehbaren Fortsetzungsschleife, die alle bisher bewährten Zutaten allzu kalkuliert repetiert. Schauplatz ist natürlich Paris, wo die neurotische Hypochonderin in der Modebranche reüssiert, im Privaten aber auf dem Trocknen sitzt. Sie hat es satt, dass ihr 19-jähriger Sohn Lolo immer noch ihr Privatleben mit seinen ödipalen Launen dominiert. In Biarritz, wo s

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