Baahubali: The Beginning

Bollywood-Film | Indien 2015 | 138 (Zusammenschnitt aus Teilen 1 & 2, Original Teil 1: 159) Minuten

Regie: S.S. Rajamouli

Ein als Kind ausgesetzter indischer Prinz wächst zum starken Jüngling heran, findet die Frau seiner Träume, entdeckt seine wahre Identität und befreit eine Prinzessin aus den Händen seines Bruders. Die zweite Filmhälfte des bildgewaltigen Dramas erzählt in einer Rückblende die familiäre Vorgeschichte des Prinzen als Rivalitätskonflikt zwischen seinem Vater und seinem Onkel, wie sie das Sanskrit-Epos Mahabharata als Völkerschlacht entfaltet. Der bislang teuerste, für den europäischen Markt stark gekürzte indische Film vereint erzählerisch wenig stringent Fantasy, Musical, Erotik und Familiendrama und droht, am Ende einem zynisch-rassistischen Blutrausch zu erliegen. (O.m.e.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BAAHUBALI: THE BEGINNING
Produktionsland
Indien
Produktionsjahr
2015
Regie
S.S. Rajamouli
Buch
S.S. Rajamouli
Kamera
Senthil Kumar
Musik
M.M. Keeravani
Schnitt
Venkateswara Rao Kotagiri
Darsteller
Prabhas (Baahubali / Sivudu) · Rana Daggubati (Bhallaladeva) · Anushka Shetty (Devasena) · Tamannaah Bhatia (Avanthika) · Ramya Krishnan (Sivagami)
Länge
138 (Zusammenschnitt aus Teilen 1 & 2, Original Teil 1: 159) Minuten
Kinostart
28.04.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Bollywood-Film | Historienfilm | Kriegsfilm

Heimkino

Verleih DVD
Splendid (16:9, 2.35:1, DD5.1 Hindi/dt.)
Verleih Blu-ray
Splendid (16:9, 2.35:1, dts-HDMA Hindi/dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Weniger ist mehr? Diese Maxime der europäischen Moderne sollte man beim indischen Kino an der Garderobe abgeben. Denn „Bahubali“, das bislang teuerste Produkt der Hindi-Filmindustrie, vereint Fantasy, Musical, knisternde Erotik, Verfolgungsjagden und Lawinen, mörderischen Familienzwist, Fechtduelle, Bogenschießereien und eine ausgedehnte Finalschlacht zur üppig gefüllten Schatzkiste. Der Film steckt voller Zitate. Man fühlt sich an Peter Jacksons „Hobbit“-Spektakel erinnert, ans asiatische Kino von Akira Kurosawa bis Zhang Yimou, und nicht zuletzt an Cecil B. DeMille und seine „Zehn Gebote“ (fd 6690). Denn ähnlich wie Moses im Bastkorb wird der Titelheld Bahubali als Säugling an ein fremdes Ufer getragen. Anders als der biblische Held stammt das Kind aber aus herrschaftlichen Verhältnissen. Es wächst in einem abgelegenen Idyll am Ganges auf, umsorgt von einer ängstlichen Ziehmutter. Das me

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren