Tangerine L.A.

Drama | USA 2015 | 88 Minuten

Regie: Sean Baker

Eine aus dem Gefängnis entlassene transsexuelle Prostituierte macht sich an Heiligabend auf die Suche nach jener „echten“ Frau, mit der ihr Geliebter und Zuhälter sie betrogen hat. Die ungewöhnliche Mischung aus extremer Künstlichkeit und Milieu-Realismus entwirft das Porträt der Transgender-Szene um den Santa Monica Boulevard, wobei sie einen ungeschönten Blick auf die Stadt zwischen Mythos und Realität, Traum und Krise wirft. Im Kern stimmt der an Tempo, Überhitzung und Hysterie kaum zu überbietende Film ein Loblied auf weibliche Freundschaft sowie alle Formen der Alltagsüberhöhung an. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TANGERINE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Sean Baker
Buch
Sean Baker · Chris Bergoch
Kamera
Sean Baker · Radium Cheung
Schnitt
Sean Baker
Darsteller
Kitana Kiki Rodriguez (Sin-Dee Rella) · Mya Taylor (Alexandra) · Karren Karagulian (Razmik) · Mickey O'Hagan (Dinah) · Alla Tumanian (Ashken)
Länge
88 Minuten
Kinostart
07.07.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Cool (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Ein beschwingter Walzer aus einem alten Disney-Weihnachtsmusical liegt über dem Vorspann. Doch kaum ist die Musik verklungen, ist es mit dem Zaube vorbei, auch mit der schönen Ruhe und Besinnlichkeit. Es ist Heiligabend in Los Angeles, aber es weihnachtet nicht in Sean Bakers „Tangerine L.A.“. Nach einem Knastaufenthalt ist die transsexuelle Prostituierte Sin-Dee Rella „back in the hood“. Nachdem sie mit einem bezaubernden „Merry Christmas, bitch!“ ihrer besten Freundin Alexandra in einem schrammeligen Café einen knallbunt glasierten Donut spendiert hat, erfährt sie, dass ihr Freund und Zuhälter Chester sie während ihrer Abwesenheit betrogen hat: mit einer „echten“ Frau („a white fish ...with vagina and everything“). Ihr

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